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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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die den Umstanden des Todtcn und der Trauernden anpaßt,abgehalten werden, insofern nicht eine förmliche Leichen-rede ist. Die Lieder müsse» ans dem Diöccsan - Gesang-bnche genommen werden, damit alle Anwesende mir fingen.Dagegen muß das so sehr beliebte Oklicinirr cktckunctoruiiiaufhören, welches eine Stunde dauert, eine gute Brustvom Geistlichen erfordert, und von dem die gesammtcTrauervcrsammlung gar nichts versteht, folglich die schreck-lichste Langeweile har.

Allen Trauungen muß, wenn nicht eine förmlicheRede gehalten wird, doch eine zweckmäßige kurze Anredevorangehen und der Actus selbst mit einem Gebete beschlos-sen werden.

Wahrend der Trauung und während unter dem feier-lichen Trauamte die gewöhnlichen Gebete über das Braut-paar deutsch gesprochen werden, muß die Orgel schwei-gen, damit alle Anwesenden hören, was vom Priester ge-sagt wird; denn an sehr vielen Orten wird zu dieser ZeitMusik gemacht.

Zur Einsegnung des Brautpaars (und nicht der Brautallein, wie es zeither üblich ist) das ist: posr consnm-nrmuin Iimtriinoilium, müssen ebenfalls mehrere vernünf-tige Eremplare mir passenden Gebeten abgefaßt werden.Keine Processivn*) muß außer der Kirche Statt finden, aus-

*) Alle Proccssionen und Aufzüge, welche nur die Andacht zer-streuen, müssen aufhörc». Zu waü sollen in den Bitttagen dreiLage nach einander Processionen — die eigentlich Spaziergänge sind —gehalten werden, wenn vollends dabei die lateinische Litanei gebetetwird s Bei einer veränderten Einrichtung möchte Ein Lag allenfalls

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