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Kirchtagen, die nicht gebotene Feiertage sind, als Ascher-mittwoch, Gedächtnißtag aller Verstorbenen, grüne Dvn-
ist Las Fest Les Soldaten Georg, am 4. Sonntag das Fest derApostel Jacobus und Philippus, am 5. Sonntag Fest der. Er-scheinung deS heiligen Erzengels Michael, was auf einer Legendeohne geschichtlichen Grund beruht, was aber im römischen Miffalenichts zu bedeuten hat. Am dritten Sonntag nach Pfingsten Festdes heiligen Johannes a St. Facundo, am 5. Sonntag Festder h. h. M. M. Johannes und Paulus, am 6. SonntagFest der Translation des heiligen Thomas, am 9. S. Fest desCamillus de Lellis, am 10. S. Fest des Ignaz von Lo>-nola, am 11. S. Fest des heiligen Cajetan, am 13. S. Festder Himmelfahrt Mariä, am 14. S. die Octave davon, am 15. S.Schutzengelfest, am 16. S. Fest der Geleit Maria, am 17. S.Fest des all.eheiligsten Namens Maria, am 19. S. Rosenkranzfest,am 20. S- ist zwar das Erntefest, aber in dem ganzen Meßbuchegibts nicht Eine Messe von der Ernte. Es wird die gewöhnlicheSonntagsmcsse gelesen. Am 21. S. die heilige Theresia, am24. S. das Pakrocinium der s. I. Maria, am 20. S. Fest der!Felix von Valois. Heißt das den Tag des Herrn feiern, wennnichts als römische Heilige gefeiert werde» ! Also man vertage »,'chicbloß, sondern hebe vielmehr ganz auf diese Festtage. Sie sind nichtwesentlich im Christcnthume, sondern in der Zeit entstanden, und kön-nen auch wieder aufgehoben werden. In den ersten Zeiten des Ehri-stenthums war überhaupt nur der Sonntag dem feierlichen Gottes-dienste gewidmet, und auch dieser war bis auf Consta» t ins VI.Zeit der Hand- und Feldarbeit nicht entzogen. In de» drei erstenJahrhunderte» zahlen wir nur wenige Feste, die aber die erhaben-sten Begebenheiten der Religion zum Gegenstände haben, als nämlichdie Geburt Jesu, sein Hinscheidcn und seine Auferstehung, seineHimmelfahrt, die Sendung des heiligen Geistes, obgleich auch schonin ihre Begehung heidnische und abergläubische Gebräuche sich cin-schlichen, wohl gar zu ihrer Einführung Veranlassung gaben. An-hänglichkeit an Juden- und Heidenthum, emporgekommener Heili-gendienst, Hciligensprcchnng, besonders nach dem sich der Papst esVorbehalte» hat, den Himmel zu versorgen, historisch-religiöse Jrr-thümer, Verwilderung der Völker, Faustrecbt, Mönchsthum undMönchs-Charlatanerie, Eitelkeit, Eigennutz und Habsucht der hö-her,, und nieder» Geistlichkeit, führten nachher eine Menge von Fe-