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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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Dominions 8otc> in IV. 8ent. Hist. XXIV. c^n. 2- nrt.5. Venet. 157Z. p. 40 - Bannes, Du Pin, HugoEr 0 tius, R a u t e n st r a u ch, Pereira, Sauteru. a.

Von Rom, wiederhole ich, ist keine Hülfe zu erwar-ten : nur Aberglaube und Gcistestyrannci können von daheruns kommen. Also von den Bischöfen. Allerdings sollteman von hier nur allein die Abstellung der so tief gefühl-te» Bedürfnisse hoffen und erwarten. Wem sollte auchmehr die Pflicht obliegen, als Männern, die vom GeisteGottes bestimmt sind, die Kirche Gottes zu regieren, diein die Fußtapfen der Apostel und jener großen Bischöfedes christlichen Alterthums treten sollten. Doch muß ichleider gestehen, daß ich von dieser Seite wenig hoffe. DieBischöfe Deutschlands fröhnen aufs neue zu sehr im rö-mischen Joche: daher auch nirgends großer Ernst bezeigtwird*). Wie viele Wünsche hochherziger Männer verklangen,ohne beherzigt zu werden! Wie viele vortreffliche Vorar-beiten für Liturgie sind geschehen, und man legt dennochnicht Hand an zur Reform des liturgischen Chaos! Istes Unverstand, oder Gemächlichkeit, oder glaubt der hier-archische Stolz, bei dem jetzigen Bestände der Dingeam besten seine Rechnung zu finden? Selbst dann, wennaufgeklärte, für ruhmvolles Wirken begeisterte Bischöfe,wie Wcffenberg, Spiegel an der Spitze stehen, so könnensie nicht so viel wirken, als sie wollen, theils weil sieallein stehen, theils weil ihnen die römischen Anmaßungen

Auf der Siebenbürger Synode 1822 hat sieh i» mancher Hin-sicht ein freierer Geist cntwickcir.