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riem Leibschaden, und erhielt durch sein Gebet die Gnadevon Gott, daß ein Engel einen Wolf, der seine Eselinzerreißen wollte, auf der Stelle todtschlug. Theresia*)war eine Braut Christi, der zu ihr sprach mit Darreichungder Hand: „Hinfüro bin ich ganz dein und du ganzmein." Ein Engel verwundete sie mit einem glühendenPfeil, der Schmerz war aber so süß, daß sie wünschte, ermöchte nie aufhören. Nach ihrem Tode erschien sie einervertrauten Klosterfrau und gestand ihr aufrichtig, daßsie mehr aus Inbrunst der Liebe, als wegen Heftigkeit derKrankheit gestorben sei. Philipp Nerius**) war oftmit unbeschreiblichem Glanze umgeben, die fleischlichenVersuchungen vertrieb er mit den Händen, die Teufel mitdem Spruche: „Wer da." Weil sein Herz zu feurig war,nahm Gott zwei Rippen aus dem Leibe, damit es sichbesser ausdehnen könnte. Thomas de Villa nova***)kam aus zu großer Liebe oft ohne Hut, Mantel, Beinklei-der nach Hause, stahl junge Hühner, um sie den Arme»zu geben. Am Himmelfahrtstage ward er in die Luft er-hoben und blieb 12 Stunden hangen. Nach seinem Todeverschaffte er einer Frau überflüssige Milch, und einemTrompeter heilte er einen vierzigjährigen Leibschaden.Magdalena de Pazzis****), welcher der heil. Augu.stin mit blutigen Buchstaben ins Herz die Worte: „caro ksc-tuiN esc" und mit goldenen , .Vkrbura" schrieb, legte im
*) V. V. p. 5. x. 18.
**) Null»!'. 1. V. 5, si. 125. IIiov. Rom. .icl <1. 26. iVl»>.
***) I!»!!.-». 1'. VI. 4. 257.
**»*) Ijullar. V. VII. i>. 10.