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einer abwesenden Aebtissin zur Zeit, als er Messe las, daSheil. Abendmahl reichte*). llola. a 8ro. k'nctinäosah in der Messe Christum, wie die Sonne, und seine Wun-den, wie die Sterne leuchten**). Wenn hier ein Heili-ger den Fischen predigt, ein anderer beim Messelesen inden Kelch beißt, ein dritter sich alltäglich mit dem Teufelherumschlagt u. s. w., so muß jetzt bei einem guten ver-nünftigen Christen der Wunsch entstehen, daß er ja nichtin den Geruch der Heiligkeit komme, um nicht schon eherbei Lebzeiten einen Platz im Tollhause, als nach dem Todeauf dem Altäre zu erhalten. Wie lange wird man nochdem Volke solche Heiligen als Gegenstände der Verehrungund als Muster der Tugend aufstellen, deren Heiligkeitaus jenen finstern Zeiten herrührt, in welchen man alleMenschen, die Herz und Verstand hatten, sich den Ein-griffen und Anmaßungen der Geistlichen zu widersctzen, indie Hölle verbannte, während man denjenigen, die sichdurch thörichte Handlungen auszeichnetcn, eine Stelle aufdem Altäre einräumke? Es wäre gewiß ergötzlich «ndheilsam, wenn jemand das Leben eines heiligen DonQuixotte'ö schreiben wollte, in dem die ausgesuchtestenAlbernheiten aus den Lanciornm, Bullarien undHciligenlegenden enthalten wären. Vielleicht würde diesim Stande sein, das Gefühl über die Thorheit des Hci-ligendienstes rege zu machen. Der vernünftige, aber klei-
Hulls csn. Hullsr. Kom. eonllnust. s>. IV. eä. I-uxeml). 225 .
**) »uI1i>r. Vom. IX. x.-122. Man sehe nach: die Religions-
kassc S. 5t —189.
Kathol. Kirche Schlesiens-
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