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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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wie alle kirchlichen Gebrauche kennen keine andere Absichthaben, als die Christen zn erbauen, ln ihnen das Anden-ken an die Rcligionswahrhcltcn zn erneuern, und dadurchVertrauen und Liebe gegen Gott, warme Gebete undfromme Empfindungen zu erregen,' und so die Seele zubessern und zu heiligen. Alle Segnungen müssen daher imÜebcte, die nach dem Geiste des vernünftigen Christcn-ihums abgcfafit sind, geändert und mit passenden Erklä-rungen begleitet werden *).

tz. 36.

Bannnng der vom Teufel Besessenen.

Das Diocefan-'Ritual enthalt von Seite 205 223 dieVorschriften und Ritus über die Bannung der vom Teu-fel Besessenen. Zuerst wird ein weitschichtiges Regulativfür Teufelsbanncr gegeben. Es wird gehandelt i) vonden Erfordernissen des Teufelsbanners; 2) von der Vor-sicht des Teusclsbauners; 3 ) von den Täuschungen desTeufels bei Besessenen; 4) von den Zeichen der vom Teu-fel Besessenen; 5 ) von der Art, die Teufel auszutreiben;6 ) von der Vorbereitung derjenigen, aus denen man denTeufel vertreiben will; 7 ) von den Fragen des TeufelS-banners über die Zahl und die Namen der bösen Geister,die Zeit ihrer Besitznahme, und die Anweisung, sich durch

*) (Felix llnton Blau) Uebee die Wirksamkeit der gottes-dienstlichen Gebräuche iu der katholische» Kirche. Frankfurt a. M.t7U0. Ein Buch, daS der Fürst jedem Bischof in die Hände gebensollte, damit dieser zuerst lerne, was Christenthum ist, und dannseine übrigen Seelsorger belehren könne.