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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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tz. 33.

G l o ck e n w e i h

Die Ccremonien der Glockenweihe oder Glockentanfe

- ! bestehen nach dem römischen Pontificale in folgenden Srü-

' cken: l) Die Glocke muß, ehe sie an ihren bestimmten Ort

kommt, so aufgehängt und gestellt werden, daß man bequem! ' in sie hineingehen, sie inwendig und auswendig berühren kann.

^ ' 2) Nahe bei der Glocke müssen Wasser, das geweiht werden

soll, ein Weihwedel, ein Geschirr mit Salz, weißlcinenei Tücher, daS heilige Ocl, das heilige Chrisma, ein Rauch-faß mit glühenden Kohlen, Ranchwerk und endlich deri i Bischofssessel, s-Ociisroriuin, bereit sein. Z) Der Bischof! ^ kommt, von den Kirchendienern begleitet, mit einem weißen! , Pluviale angethan, eine einfache, weiße Jnful auf dem^ Haupte und den Stab in der Hand, setzet sich auf das

i kaläislorirrm und betet daselbst sammt den Dienern die

i ^ Psalmen 50/ 53, 56, 66, 69, 85, 109- 4) Er steht auf

- und erorcisirt, ohne die Jnful abzulegen, das Salz:Ich

s beschwöre dich, Crcatur des Salzes, durch den lebendigen

s -s Gott, durch den wahren -j- Gott, durch den heiligen

^ - -s Gott u. s. w." 5) Er legt Jnful und Stab ab, fal-

s.- tet die Hände und spricht:Herr, erhöre mein Gebet m

^ j si w. Laßt uns beten u. si w." 6) Er läßt sich die Jn-

^ i ful wieder aufsetzc», ergreift den Stab und erorcisirt nun

^ das Wasser:Ich beschwöre dich, Creatur des Wassers-

! ' - 'i' « « 's - . 's, damit du werdest ein beschwornes Was-

ser, um zu vertreiben alle Gewalt des Feindes u. s. w."

^ 7) Er legt abermals Jnful und Stab ab, und betet, die