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sammen, welche die Religion an die Liturgie stellt, so fin-det man auch nicht Eine in der Breslauer Agende erfüllt.De» ganzen Mischmasch von Gebeten, Responsorien, Ver-sikeln, Litaneien, Bibelstellen, Evangeliensiücken, die vonSeite 257 — 302 der neuen Ausgabe Vorkommen, zu be-urtheilen, würde zu lange mich aufhaltcn, und bloße Ver-schwendung der Zeit heißen. Wie höchst rührend und er-bauend die letzte Oelung für den Kranken und die Anwe-senden gespendet werden kann, und welche beseligende Fol-gen sie zu erzeugen im Stande ist, weiß jeder Seelsorger,der gelernt hat, sie auf eine schönere Art, als wie dieAgende sie vorschreibt, zu verrichten. —
§. 31.
B e g r a b n i ß.
Der Begräbniß-Ritus ist lateinisch und könnte dahernichts fruchten, wenn er auch der beste wäre. Wir wol-len ihn daher nichr erst beurtheilen. Bei Begräbnissen vonKindern muß der Priester öfters bei Antiphonien rufenLvovse. — In der neuen Ausgabe der Agende von 1794ist auch ein deutscher Ritus angehängt, der ebenfalls Vie.les zu wünschen übrig läßt. Was soll hier der Schlußdes 50. Psalms: „Herr, thue Sion Gutes nach deinemguten Willen, daß Jerusalems Mauern gebaut werden;dann werden dir wohlgefällig sein die gesetzmäßigen Opfer,die Geschenke, die Brandopfer, alsdann wird man Käl-ber auf deinen Altar legen!" — Wozu das Lulve re-ginu, welches die ausschweifendste Maricuverehrung ent-