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römischen Gebetsformeln zu reinigen*). Vergebens sucht manMessen von den Eigenschaften Gottes, als: der Heiligkeit,Allwissenheit, Güte,Allmacht und Liebe, vergebens Messen umVerbreitung der Wahrheit, um Erlangung und Beförderungder Tugend, um das Wohl der ganzen Menschheit, um Verbrei-tung und Befestigung der christlichen Religion, um Segen fürdas Vaterland, vergebens Messen am Schulfeste, am Bußtage,
*) Rom war cS natürlich daran gelegen, durch die löblichen Die-ner Gottes, Gregor, Thomas Lecket, von dem der englischeKönig Heinrich klagte, er habe mit diesem einzigen Priester mehrVerdruß, als mit allen übrigen Ilnterthanen (Il,ev. rc>m. »ck ck. 29.veoeindr.), Anselm u. A., die gefährlichen römischen Grundsätze zuverewigen. Man lese nur die ganze saubere Tection im IN-ev. ron>. «ck6. 25. lVI->!. Petrus Damiani nennt de» Gregor einen heiligenSatan und einen wüthendcn Nordwind. O^p. ll'o»,. I. ep. i<Z.
15 et 16. 1584 ward Gregor in die Zahl der Heiligen versetzt.
Die Wunder Gregors — der cli»bol>is rot»« muß vier unbestreitbarehaben — sind in der Kanonisationsbullc — nicht angeführt. DieBollandistcn führen sie aber aus Paul Bcr » ricd an. Ich willsie kurz angcben. 1) Gregor erkrankte sehr. Als seine Nichte ihnbesuchte und sich nach seinem Befinde» erkundigte, berührte er ihreHalszicrde, fragte sie, ob sic heirathen wolle, und genas zwar hier-auf, verlor aber die Gabe der Thranen, die er beim Gebete zuvorhatte. Nach vielem Hin - und Hcrsinnen deswegen, ließ ihm dieGotteSgcbärcrin durch einen einfältigen Mann sagen: er habe dieGabe der Lhränen verloren, weil er, zum Iungsraucnchore berufen,sich nicht am besten aufgeführt habe. 2) Gregor erkrankte abermals.Die seligste Jungfrau erschien ihm ganz unwillig und schlug ihn mitumgekehrter Hand auf den Bauch, worauf er so schwach wurde, daßer nicht Athem holen konnte. Zu Ende der Woche erschien sie ihmwieder und fragte, ob er genug Schmerzen gelitten habe? Gregorantwortete: wie es dir gefällt, gütigste Jungfrau! Sodann bestrichsie seinen Leib mit sanfter Hand, verschwand und die Krankheit wichvon ihm. 3) Gregor wusch sich einmal die Hände.. Das Wasserwurde weiß wie Milch. Ein Kranker, der cs trank, wurde gesundU. s. w. S. kaul liernriecl o^. Ilollauck. N. VI. 5I»i. zi, 118. i>.28. 27. 28. 29.