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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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in den ersten Zeiten mit lauter Stimme gesprochen. Denn,schreibt Brenner*), die öffentliche Verkündigung der Ge-heimnisse vom Reiche Gottes, die ursprüngliche Simpli-cilät des Cultus, die brüderliche Gemeinschaft der Gläu-bigen mit ihrem Bischof, die Enge ihrrr Vcrsarnmlungs-plätze, lassen auf einen ganz freien Verkehr zwischen Volkund Priester schließen. Nur einige Stellen der altenSchriftsteller will ich anführen. Celsus hatte den Christenden Vorwurf gemacht, daß sie in ihren Gebeten manchmalbarbarische Worte und Namen einmcngten. Origencs wi-derlegt ihn lib>. VIII. courr. Lelsrrm H. Z7 und spricht,er müsse die Gebrauche der Heiden mit denen der Chri-sten vermengt haben, indem sich diese an keine besondereSprache, nicht einmal an die der heiligen Schrift banden;denn die Griechen, fährt er fort, brauchen griechische, dieRömer lateinische Worte, und alle überhaupt singen dasLob Gottes so gut sie es können in ihrer eigenen Mutter-sprache. Und Gott der Herr aller Sprachen versteht underhört sie, in was nur für einer Sprache sie zu ihm beten,gleich als wenn ihm diese in verschiedenen Sprachen Beten-den alle mir einem und demselben Laute die Wünsche undGesänge ihres Herzens auödrückten. Denn Gott ist nichtwie die Menschen, welche nur ihre Muttersprache, dieihnen gleichsam wie durch ein Loos zugetheilt wurde, ver-stehen, und auf jene, die eine andere Sprache reden, gar

*) Fr. Brenner, gesclnehtliche Darstellung der Verrichtung undAusspendung der Enebaristie von Christus bis auf unsere Zeiten.Bamberg 1824 . S. 78 .

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