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Sprachen, der fünfte mit der Anslegungssprache austretenwill, so geschehe alles in wechselseitiger Erbauung.27. Wollen einige in fremden Sprachen reden- so sollendies zwei oder höchstens drei thun, und zwar abwechselnd,dann erkläre einer das Gesagte in der Muttersprache.28- Wäre keiner da, der es erklären könnte, so sollen siein der Gemeinde schweigen, und für sich und Gott alleinreden." — Die Stelle bedarf keines Commcntars. Demhierarchischen Despotismus der römischen Kirche würde esnicht genügen, wenn ich auch beisetzte, daß die gelehrtestenKirchenväter, wie Basilius in der 278stcn Frage über dieSchrift, Chrysostomus in der ZZstcn Homilie über denersten Brief an die Korinther, Theophylaktuö in den Be-merkungen über diesen Brief, Jnstinian in der Novelle137. c. g. u. s. w. diese Stelle eben so, wie ich, verstehen.Durch die Apostel und ihre Nachfolger wurden die einzel-nen Kirchen in allen Ländern gestiftet. So wie aber inaller Völker Sprachen die heilige Schrift, dieses Buchdes Lebens, dieses Kleinod der Christen, über-setzt wurde, so wurde auch der Gottesdienst in allen Spra-chen abgehalten. Man überließ jeder Nation eine eigneKirchensprache; man halte, nämlich die Absicht, die christ-lichen Gottesverehrungen für jedes Volk verständlich underbaulich zu machen. Der Gottesdienst wurde in Griechen-land und jenen Ländern, die mit der griechischen Bildungauch die griechische Sprache angenommen hatten, griechisch,in Italien, Afrika u. s. w. lateinisch, in Syrien (Edessa,Osrhoün) syrisch, in Aegypten koptisch, in Aethiopienäthiopisch, in Armenien armenisch, bei den Gothen gothischKnthol. Kirche Schlesien-