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kaimt. Vielmehr sagt Paulus: ticles ex auäitu Römer10. Niemand kann cs deutlicher und kräftiger anssprechen,daß Verständlichkeit in der religiösen Versammlung noth-wendig sei, als der große Paulus. Er bestraft in demersten Briefe an die Korinther die Eitelkeit einiger korin-thischer Lehrer, die die Gabe der Sprachen, welche sievon Gott erhalten hatten, um andern Völkern das Evan-gelium zu predigen, mißbrauchten und in fremden Spra-chen beteten, sangen und predigten vor ihrer Gemeinde,die jene Sprachen gar nicht verstand, und dies in der Ab-sicht, um von dem unwissenden Volke bewundert und an-gestaunt zu werden, und ermahnt sie, daß sie die Wun-dcrgabe nicht darum empfangen haben, um damit zu prah-len, sondern um Nutzen zu stiften*). „ 3 . Wer als be-geisterter Lehrer spricht, redet zur Erbauung, zur Ermun-terung und zum Tröste anderer Menschen. 4 . Wer ineiner fremden Sprache redet, der erbaut nur sich selbst,wer aber als begeisterter Lehrer spricht, der erbauet dieKirche Gottes. 6 . Lieben Brüder, was wurde ich euchnützen, wenn ich zu euch käme und in fremden Sprachenredete, ohne euch unbekannte Wahrheiten, oder höhereKenntnisse in begeisterten oder ruhigen Vorträgen mitzu-theilen? 7 . Selbst bei leblosen Dingen, die einen Lautvon sich geben, z. B. bei der Flöte oder Harfe, geht esso. Wenn sie die Töne nicht gehörig aus einander setzen,wie kann man erkennen, was geblasen oder gespielt wird?
Siche daä unvergleichliche deutsche Brevier des hochverdientenDercser, Thl. 3. S. 245, nebst der kraftvollen Erklärung S. 248.