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peten, gleich Knegöheldcn, aus der Sacristei zum Altärehjuschreireu, dort sich in Weirauchswolkc» einhüllen, undso ihr elendes Selbst, wozu sonst keine Gelegenheit ist, ver-herrlichen können, wahrend ans dem Chore unverständlicheWorte herabgeschrieen werde», das Volk aber in den Bän-ken sitzt, staunt und gafft. —
Was den inncrn Gehalt der zu singenden Lieder anbe-trifft, so gehören in das Gesang- und Andachtsbnch imallgemeinen Lieder und Gebete, welche die Hauptlchren desChristenthniils enthalten, und die allgemeinen Gesinnungen,Empfindungen und Wünsche einer frommen Christenge-meinde ansdrückcn. Ihr Inhalt müßte unter andern sein,Betrachtung der göttlichen Eigenschaften, Anbetung GotteS,dankbare Erinnerungen an die Wohlthaten Gottes, Glaube,Hoffnung und Liebe, Andenken an den Erlöser, an seinBeispiel, seine Erlösung, Tod, Auferstehung, Himmelfahrt,Lieder auf die mannigfaltigsten Pflichten des Menschen undChristen, auf die verschiedenen Festtage und Feierlichkeitenim Jahre, auf wechselnde Gelegenheiten, Saat, Ernte n.s. w. So könnte das Gesangbuch eine wahre Volksthco-logie bilden. Dtc Lieder selbst müssen lehrreich, gemeinfaß-lich, erbaulich sein.
Das Buch muß in leicht leserlicher deutlicher Schrift,und für die ganze Diöccs gedruckt werden. Sollte sich keinbilliger Verleger finden (was sehr unwahrscheinlich ist), so wür-de von Ordinats wegen der Fond znrBestreitung der Druckko-sten hcrzngebcn sein, der aber, da daö Gesangbuch in der ganzenDiöces cingcführt würde, und jeder Pfarrer in seiner Ge-meinde Subscriptionen zu veranstalten hätte, sattsam ge-