ner Stimmung, im Glaube» und in der Frömmigkeit zu-sammen stimmend, mit Einer Stimme lieblich die Psalmen."Es wurde in der christlichen Kirche bei allen gottesdienst-lichen Versammlungen gesungen, bei der Morgen- undAbendandacht, bet der Feier des heiligen Abendmahls, beiöffentlichen Bittgängen, nach dem Tode der Christen, undbei Leichenbegängnissen. — Es wurde stctS mit Lesen derheiligen Schrift, dem belehrenden Vortrage, gemeinschaft-lichem Gebete und Gesänge abgewcchsclt. Die heiligstenBischöfe wissen nicht genug die Kraft deS religiösen Ge-sanges anzupretsen und können nicht genug Grunde finden,die Gläubigen dazu aufzumnntern. „Was ist schöner,"ruft Ambrosius in der Vorrede zum ersten Psalm, „alsein Psalm, (ein heiliges geistiges Lied)"! Er ist das LobGottes und ein wohlklingendes Bekenntniß des Christen!Der Apostel befiehlt zwar, daß die Frauenspersonen inder Kirche schweigen sollen, aber die Psalmen singen siesehr gut. Zum geistlichen Kirchengesang ist jedes Alterund Geschlecht geschickt. Die Alten legen bei dein Singenderselben die Strenge und die Ernsthaftigkeit ab, und dieJünglinge und Mädchen singen ohne Gefahr mit ihrensüßen, beugsamen Stimmen. Welche Mühe verursacht es,das Volk bei dem Vorlesen schweigend zu erhalten! So-bald aber das Lied ertönt, legt es sich selbst Stillschwei-gen auf, und alles Schwatzen unterbleibet. Psalmen sin-gen Könige und Kaiser, wie das Volk." — Kann eseine kräftigere Empfehlung für den Gesang geben, als die,welche Augustin gibt? Er redet im 9. Bd. 6. H. seinerBekenntnisse den heiligen Ambrosius, Bischof von Mailand,
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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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