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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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Unterricht bedienen kennte, von größtem Nutzen, für dieSchullehrer aber ein wahres Bedürfnis.

Dieses ibut nm so mehr Noth, da man sich in un-fern Zeiten auf die mannigfaltigste Weise bemüht, dasLicht zu unterdrücken, und Finsterniß, Aberglauben und Gci-stesselaverei über den Erdboden zu verbreiten. So habendie stntores bgi'danei. die Organe der Finsterniß, dievormaligen zwei Herausgeber des Katholiken zu Mainz,welche von dort her den bleiernen Scepter der Superstitionüber Deutschland schwingen, in dem von ihnen übersetztenfranzösischen Werke: Entwurf zum vollständigen kateche-tischen Unterrichte, 4 Vde. Mainz 1821, das Christen-thum aufs neue höchst verunstaltet. Alle biedere Männermüssen dem gelehrten, für das reine Evangelium so hochbegeisterten Prof. O. Hirscher zu Tübingen den innig-sten Dank wissen, daß er in seiner Schrift: Ueber dasVerhältniß des Evangeliums zu der theologischen Scho-lastik der neuesten Zeit im katholischen Deutschland. Tü-bingen 1823, jene Schmähschrift auf die christliche Reli-gion mit Ernst gewürdigt hat*). Jeder Seelsorger sollteHirscherö Schrift lesen und sich es zur heiligen Pflichtmachen, den verderblichen Grundsätzen, die aufs neue unsbedrohen, entgegen zu gehen.

2) Man entferne die vielen abergläubischen und der

*) Mit Freuden habe ich gelesen die Erklärung mehrerer katholi-sche» Geistlichen im Juni-Hefte der Kirchenzcitung 1825 gegen dieelende leidenschaftliche Receusion des Hirschersche» Buches im Not-weiler Journal, welches dadurch an seiner Achtung bei Biedernsehr verloren hat.