Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
536
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worden, vollkommen gleichen. Kleine Höhlungen und wahreBlasenräume durchziehen in unglaubhafter Menge den aufsolche Weise modiiizirtcn Schiefer. Dabei hat das Gesteinbeträchtliche Minderung der Eigenschwere erlitten; dennwährend, bekannten Erfahrungen gemäss, das spezifischeGewicht des Schiefers zwischen 2,C71 und 2.S53 schwankt,fanden wir jenes der umgewandelten Felsart nur 1,5007.Schieferstücke, an denen die Feuer-Spuren nur in ober-flächlichen Verglasungen erkennbar sind, haben einzelneSchiefer-Blättchen angeschmolzen, oft trifft man auch meh-x-ere Lagen anf solche Weise einander fest verbunden.

Der Lehm, womit die Fachwerke ausgelegt waren,zeigt nicht selten, wie er sich jezt, umgewandelt durch dieGlüht, darstellt, grosse Aehnlichkeit mit gewissen Erzeug-nissen von Kohlen - Bränden. Brocken verschlackten Thon-schiefers , überglaste Sandstein - Trümmer und Tlieile verän-derten Lehms, dazwischen grössere und kleinere Parthieendes kalkigen Mörtels , finden sich Konglomerat-artig verbun-den. Wenige Erscheinungen mögen so geradezu beweisen,wie irrig manche in Betreff der vexglasten Burg-Mauern,dargelegte Ansichten sind ; dabei müssen solche unmittelbareErfahrungen als höchst beachtungswerth gelten, vergleichtdie Thatsachen gewissen Wirkungen des Basaltes; überallhat die Natur ihren umvandelbaren Gang genommen.