Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
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Unter Umständen wie diese, mussten die mannichfaeh-sten Erscheinungen liervorgebracht werden, je nachdem dasverschiedene, unter und neben und über dem Brennbarenliegende , Bau-Material durch ein mehr oder minder starkesFeuer gegangen war.

Bunter Sandstein, so gewöhnlich verwendet beiAufführung des Schlosses, zeigt fast immer eine mehr undminder starke oberflächliche Verglasung, ohne das seineFarbe auffallende Aenderungen erlitten hätte, und häufiglinden sich in hohem und geringem Graden lungewandelteSandstein-Brocken, Thonschiefer-Blättchen an- und einne-

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schmolzen auf dem Sandstein.

Von den Thonscliiefern (Dachschiefern) bliebennur wenige ohne Spuren der Feuer-Einwirkung. Bald siehtman dieselben bloss geröthet und gebogen, oder oberflächlichüberglast, mit gelbem und braunem Schmelz bedeckt, inwen-dig je doch noch mit wohl zu erkennendem Gefüge ; baldzeigen sie sich, bis zur Unkenntlichkeit verändert, als voll-kommen durchgeschmolzene Schlacke.

Mehrere über einander gelegene, oder in einander ge-schobene Schiefer - Blätter sind zu Massen angeschwollen,welche Unterschied und Ursprung völlig verläugnen würden,trügen nicht viele Handstücke sehr augenfällig das Geprägeder allmählich vorgeschrittenen Umwandlung. Exemplaredes Gesteines von massiger Grösse haben am einen Ende wo die Schiefer - Natur selbst bis auf die Farbe unver-ändert erhalten worden nur anderthalb Linien Stärke,während sie am andern Ende, indem die Dicke nach undnach zugenommen, acht Linien und selbst einen Zoll unddarüber messen, und hier verschlackt, oberflächlich verglasterscheinen, so dass dieselben gewissen Transitions-Gebildender Eifel u. a. G., welche durch basaltische Glüht abgeändert

Zerstörung ins Jahr 1689 fällt, wurden ganz kürzlich, beim Aufräu-men des Schuttes, ähnliche Thatsachen, wie im achteckigen Thurmeaufgefunden, ja in noch grösserem Massstabe.