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Bauersaciis liess Stücke (1er Grundmasse des bekanntenMandelsteins von Ilfeld ins Feuer bringen. Nach we-nigen Sekunden hatten so gewaltige Explosionen statt, dassman glaubte, der Ofen würde auseinander gerissen werden;die Probe zersprang in zahllose Trümmer.
Die Grundmasse des F eldstein-Porphyrs wandeltsich, einer bedeutenden Ilizze im Schmelzofen ausgesezt, zuPorzellan-Artigem ; Feldspath - Krystalle, in solchem Teigenthalten,' kommen nicht in Fluss, aber sie biissen ihre Farbeein, werden rissig und erlangen ein glasiges Ansehen *.
Die verglasten Burgen in Schottland.
Schottland , so reich an Sagen und Geschichte, hat,unter seinen alterthümlichen Ueberbleibseln, Tkatsachen auf-zuweisen, die in mehrfacher Hinsicht von grossem Interessesind. Wir reden von einer Befestigungs - Art aus frühesterZeit mit ihrem geschmolzenen, verglasten oder verschlacktenMauerwerke; Räume, ihrer Lage nach zu Vertheidigungs-Pläzzen mehr oder weniger geeignet und geschiizt durch ei-nen oder durch einige Steinwälle, xvelche in hüliern undgeringem Graden Spuren erlittener Feuer - Einw irkung tra-gen. Die verglasten Burgen — gläserne Schanzen,vilrified forts, furts de verre ■— hatten früher die Beachtungder Archäologen, als jene der Naturforscher rege gemacht;überhaupt wurden dieselben erst seit etwa fünfzig JahrenGegenstände wissenschaftlicher Aufmerksamkeit. Wir überlas-sen Sach - vertrauten Richtern die Entscheidung der Frage:ob die Werke einem Volke angeboren, das minder kunst-reich war, als die spätem Römer ? ob sie vom alten Stammeder Kaledonier herrühren, oder, was weniger glaubhaft, vonihren Ueberwindern den Dänen. — Für unsere Absicht ist
* Hausmann, Gott. gel. Anz. Jahrg. 1816 ; 50. Stück.