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reiche Granite zunächst erinnert; bei genauex-er Betimehtungzeigt sich der Gnarz gefrittet und die schwarzen Körnchensind zu blasiger Schlacke unigewandelt und mehr gleichmäs-sig durch das Ganze vertheilt *.
Sehr schicklich schliessen sich hier die Ei’fahrungenan, in einigen Hohöfen Schwedens gemacht, wo dichter lie-ber ga n gs - Kalk oder Glimmerschiefer als Gestell-steine verwendet werden. Erstere Felsart, von gewöhnlichergrauer Farbe und splitterig im Bruche, eignet sich ganz be-sonders zu jenem Behufe. Sie bi’icht in Platten und leidetweit weniger durch die vom Gestelle aufnenominenen Mas-sen, wie ungleichartige oder Trümmer - Gesteine, die sonstbenuzt werden. — Im Anfänge des Schmelz - Prozesses ei’-weicht der Kalk. Er eidangt eine Dichtheit, der des Schneeszunächst stehend, so dass unvorsichtige Berührung mit demSpatte leicht Beschädigungen zur Folge haben kann. Spätertritt jedoch wieder Erhärtung ein und nun ändert sich derKalk nicht weiter. Die Beschaffenheit von Platten, gebro-chen aus alten Gestellen ist genau so, w T ie jene der rohenSteine; keine Aenderung lässt sich wahrnehmen, seihst derKohlensäure-Gehalt wird durch die Ilohofen-Glüht nicht vertrieben **.
* Möglich, (lass man sich hier die nämliche Erklärung» - Weise ge-statten darf, welche von uns bei analogen Phänomenen des durchbasaltische Glüht veränderten bunten Sandsteins versucht ward. —Ich urtheile nach einzelnen Handstiicken, die mir durch die Gütedes Herrn Poirier de Saint - Brice wurden; mochten Geogno-sten, denen Gelegenheit geboten ist, an Ort und Stelle beobachtenzu können, meine Bemerkungen berichtigen und erweitern. — Durcheinen verstorbenen Freund, den Hrn. Lux v. Lilieneach , weissich, dass der Itarp a t heil - S an d s t ein, wenn er zu Hohofen-Ge-stellsteinen benuzt wird , prismatische Absonderungen annimmt undeine gewisse Aebnlichkeit mit Trachyten erlangen soll.
** Thatsachcn, schon aus Garney’s Schilderung der SchwedischenHoliöfnerei bekannt, neuerdings jedoch durch Hausmann ausführlicherzur Sprache gebracht. (Reise nach Skandinavien. B. V, S. 328 il.)