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2 (1832)
Entstehung
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des Verflüchtigten wirkt gegen die Masse u. s. w. Ueberdie Feuer-Einwirkung auf die verschiedenartigen Gesteinefehlen durchaus alle Nachrichten.

Absicht des Feuersezzens ist, mehr auf mechanischemals auf chemischem Wege, Gesteine und Erze in ihrem Zu-sammenhänge zu trennen, sie mürbe zu machen, verborgeneKlüfte aufzuschliessen und so die Gewinnung zu fördern.Nicht alle Gesteine, nicht jede Erz-Gattung eignen sich fürdiese Arbeit; darum muss der Beobachtungs-Bereich aller-dings für unsere Zwecke beschränkter und minder mannich-faltig seyn. Dabei dürfen das Ungleiche der Glüht-Gradeund ihrer Dauer, als sehr verschiedenartige Erscheinungenhervorrufend , so wie die Hindernisse, welche durch Nässeder Gesteine entstehen, und mehr noch durch den Wasser-zudrang aus vorhandenen Klüften, nicht unbeachtet bleiben.

Ohne dass uns vergönnt gewesen, besondere Nachfor-schungen anstellen zu können, vermögen wir dennoch, nachgehaltreichen brieflichen Mittheilungen von Freiesleben, Ei-niges über die befragten Erscheinungen, beim Feuersezzenwahrnehmbar zu bemerken. Diese Mittheilnngen sind alsErgebnisse der Beobachtungen des sehr genauen und umsich-tigen Forschers in Goslar , Altenberg , Geyer und Ehrenfrie-dersdorf gesammelt zu betrachten. Im Ganzen müssen dieErfahrungen.zwar als höchst einfach gelten; allein jedes Phä-nomen erlangt Wichtigkeit, wenn wir Hoffnung haben, durchAuffindung ähnlicher Dinge, die Theorie vulkanischer Thä-tigkeit erweitert zu sehen.

Als hauptsächlichste Wirkungen sind das Austrocknender Gesteine und ein gewisser Grad des Mürbe - Brennensanzusehen, besonders bei Quarz - reichen Felsarten und beisolchen, die Sprödigkeit und Härte haben. VorhandeneKlüfte erweitern sich; feste quarzige Schalen erlangen durchdas Feuersezzen einen eigenen Scherben - ähnlichen Klangu. s. w. Auf Gesteine ohne Textur wirkt das Feuer vor-züglich ein; da wo sie angegriffen werden, erfolgt ungleiche