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saurem Mangnn-Oxytlul und Kieselerde, die nämlichen Kry-stall-Gestalten von vorzüglicher Deutlichkeit erhalten.
Mit diesen Formen des künstlichen Silikates stimmenjene des Eisen-reichen Olivins (Hyalosiderit) am meistenüberein, welcher im Kaiserslukl-ij ,ebirge des Breisgaus vor-kommt *. Nur haben die Krystalle des sogenannten Hyalo-siderits eijiige abgeleitete Flächen mehr auf'zuweisen **.
An die Erfahrungen, über künstliche Bildung von Olivin-Krystallen, reilien sich nicht unpassend einige Bemerkungen,die verschiedenen Ansichten und Muthmassungen den Ur-sprung des Olivins im Allgemeinen betreffend. Sie stehenhier um so mehr an ihrem Orte, da sich unser Fossil mitwenigen Ausnahmen beschränkt zeigt auf die Basalte undihre Triiinmer-Gesteine, und wo wir dasselbe in andern Fels-arten, als in basaltischen sehen, da gehören diese stets sol-chen an , welche die geläuterte Geognosie unserer Zeit den
'■'Ilr. Dr. Eisenj.ohr, früher mein Zuhörer, hat interessante Bemer-kungen über den sogenannten Hyalosiderit mitgetheilt und über daseigenthümliche Gestein, welches jenes Mineral führt. (Geognost.Beschreib, des Kaiscrstuhlcs. S. 88, 89 und 98.)
' S: Vom Eilande Bourbon- bcsizze ich — wie bereits in der I. Abtheil.S. 176 erwähnt worden — eine blasige basaltische Lava, die über-füllt ist mit Olivin-Einschlüssen , welche, was das Gold- und Mes-sing-gelbe, das Angelaufenscyn mit bunten Stahlfarben und denmetallischen Glanz betrifft, den eisern-eichen Olivinen des Breisgau’sganz gleichkommen, aber von ausgebildeten ICrystallen ist nichtswahrnehmbar. Aehnliche Erscheinungen fanden wir an manchenOlivin - Massen von Rentieres bei Ardes unfern Tssoire in Auver-gne , ferner an den in der bekannten basaltischen Lava von Nie-der-Memlig verkommenden Olivin - Einschlüssen u. s. w. Auch dieOlivin-Theile, neben zahlreichen kleinen Fcldspath-Krystallen in derdoleritisehen Lava des Vulkanes Sempo auf Celebes enthalten, sindvon oberflächlichem metallischem Glanz und Aussehen, jenen vonBourbon durchaus ähnlich. — Wir erinnern hierbei an Stromeyer’sErfahrung, zu Folge welcher im Olivin, neben dem Eisen - Oxydul,eine geringe Menge Eisen im Zustande von schwarzem Oxyd vor-handen ist. Diesem Gehalt verdankt das Fossil seine gelblichgrüneFarbe. Durch anhaltendes Glühen heim Luft-Zutritte vermehrt sichderselbe sehr und der Olivin lauft sodann mit bunten Farben an.