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2 (1832)
Entstehung
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bei qualitativer Uebereinstimmung mitunter beträchtliche Ab-weichungen hinsichtlich des (luantitaven statt haben.

Berthier erhielt bei zahllosen Versuchen, welche überdie Schmelzbarbeit der Silikate und über die Wieder-Er-zeugung mineralischer Körper auf trockenem Wege von ilnnangestellt wurden, stets vollkommen gleichartige Verbindun-gen. Das Nämliche beobachtet man bei «allen metallischenArbeiten, und daraus ist der Schluss abzuleiten, dass dieKieselerde bei der Schmelz - Temperatur sich in allen Ver-hältnissen mit den Basen verbindet. In den meisten Fällenist das Gleichartige so gross, dass vollkommene Durchsichtig-keit erlangt wird. Bei der Schmelzung und dem Wieder-Festwerden der Materien, welche die sogenannten Primitiv-Gesteine zusainmensezzen, müssen andere Bedingungen ein-getreten seyn ; denn diese Felsarten stellen deutliche Ge-menge verschiedener Mineralien d.ar und enthalten einenhöchst beträchtlichen Ueberschuss von isolirter Kieselerdeals Quarz. Es dürften demnach eigenthiimliche uns nochunbekannte Umstände das Entstehen jener Gesteine beglei-tet haben *.

Allgit.

Eine Mineral-Substanz, welche in die Zusainmensezzungder Gebilde alter Vulkane nicht minder wesentlich eingreift,als in jene der heutigen Tages thütigen Feuerberge, diefür Basalte eben so bezeichnend ist, «als für viele Laven **.

* Arm. des Mines. T. V,l de Lirr. 1829, p. 277.

**Früher wurden die Augite den Schorlen beigezählt, später oft mitHornblende verwechselt, und man benuztc ihre Gegenwart in Laven,um deren Ursprung aus Basalten, Wacken u. s. w. abzuleiten. Ent-zündete, mächtige und tiefliegende Steinkohlen-Flüzze galten als be-dingende Ursache von Vulkanen, und die in deren Erzeugnissen vor-handenen Krystalle sollten aus den, über den Kohlen liegenden, vomvulkanischen Feuer geschmolzenen und in Laven umgewandelten,Basalten und Wacken herrühren, wo sie, wegen grösserer Streng-flüssigkeit, ungesclnnolzcn zurückblieben und bloss kalzinirt oder ge-