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oder faserige Struktur, selbst regelmässige Formen annehmenkönne: denn man erhält mehr und weniger deutliche Kry-
stalle *, mitunter auch bloss Nadeln, die einander auf vielar-tigste Weise durchkreuzen, oder, gleich Strahlen, von einemMittelpunkte ausgehen. (Krystallite J. IIall’s.) Dieumgewandelte Masse zeigte sich strengflüssiger; nur alsPulver, wenn die Substanzen, die sich während der Ent-glasung schieden wieder in Berührung kommen uiul einandergegenseitig als Flussmittel dienen, konnte das Enfglaste aber-mals zum Schmelzen gebracht werden **. Und was besonderswichtig, das ist der Einfluss der Temperatur auf die Ver-hältnisse der Mischung, indem vorhandene Verbindungen,nach bestimmten Proportionen gebildet, zu neuen, gleichfallsauf bestimmte Weise zusammengesezten, Verbindungen umge-wandelt werden. ,, Die sogenannte Entglasung der Scldak-ken und Gläser“, sagt der gründliche, um diese Lehre viel-fach verdiente, Karsten, „ist nur ein spezieller Fall derdurch die Temperatur - Differenzen bewirkten Miscliungs-Aenderungen 5 vollständiger sind solche Phänomene bei denmetallischen Verbindungen nachweisbar, und zumal bei denendes Eisens mit Kohle. Farbe, Härte, Festigkeit, spezifischesGewicht, Schmelzbarkeit und chemisches Verhalten ändernsich durch die Temperatur-Verschiedenheiten, bei ganz gleichbleibenden quantitativen Verhältnissen der Mischung, in soauffallendem Grade, dass man geneigt seyn würde, einegrosse Abweichung in der Quantität und in der Qualitätder Bestandtheile anzuuelnnen, wenn die chemische Unter-suchung und das ganz unverändert bleibende absolute Ge-wicht, nicht jeden Zweifel entfernten, dass das quantitative
* Schon Hamilton bemerkte in Englischen Hütten, dass Flintglas beimAbkühlen die Form kleiner Säulen angenommen habe und dadurchzum Gebrauch untauglich geworden sey.
Basalte, Laven u. s. w. die man geschmolzen und langsam erkaltenlassen, fordern, um von neuem in Fluss zu kommen, eine weit hö-here Temperatur, als jene die zur ersten Schmelzung nütliig gewe-sen. (J. Hall.)
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