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verschwindet, seine Farbe wandelt sieh. Der mnschelichteBruch wird erdig, körnig, auch splitterig, gewissem Feldsteinund Hornstein sehr ähnlich. Dabei nimmt die Härte zu u. s. w.In andern Fällen wird das Glas zu Laven - ähnlichen blasi-gen Massen von schwammigem Gefüge und leicht wie Bims-stein *. Noch befremdender musste die Erfahrung scyn,dass jenes Kunst -Erzeugiiiss — bei gewöhnlicher Behand-lung nie krystallinische Textur erlangend, noch sich äusscr-lich in regelrechten Gestalten darstellend — in Folge lang-samen Erkaltens zu einem Gestein-artigen werden , strahlige
,f Wir wählen als Beispiel eine auffallende Thatsache, obwohl dieselbenicht zunächst in den unmittelbaren Bereich unserer Untersuchun-gen einschlägt. Bei Teisendorf in liaiern wird ein sehr feinkörni-ger Thon - Eisenstein (dort Linsenerz genannt) verschmolzen. Erliefert eine dünnflüssige , hei allmählichem Erkalten dichte Schlackevon graulich - grüner Farbe, die jedoch, durch rasches Ahkfihlenin Wasser, unrein weiss und äusserst blasig wird. Da sie in sol-cher Gestalt ein sehr vortheilhaftes Material, besonders zur Auffüh-rung von Gewölben darbietet, so hat man Einrichtungen getroffen,dieselbe in grossem Massen zu gewinnen. Zu dem Zwecke lässtman die Schlacken im Ilohofcn bis zu gewisser Höhe ansteigen,und, wenn abgestochen wird, in eine mit Wasser gefüllte Grubelaufen. Hier erstarrt das Feuerig-Fliissige zu einer Glocken-fdrmiggestalteten Masse , welche nach der Mitte zu mehr dicht und Obsi-dian - ähnlich ist, während die Blasenräume nach der Aussenflüchehin immer häufiger werden ; endlich da wo die Schlacke zunächstmit dem Wasser in Berührung gekommen, hat man einen wahrenGlasschaum vor sich, gewissen Bimssteinen von hipetri vollkommenähnlich. Wo plözliche Zersczzung zufällig eingeschlossener Wasser-Theile statt gefunden , wurde der Schaum gewaltsam zerrissen undin zarten Nadeln uinhcrgestreut, welche sich, nach mehrmaligemAbstechen, hin und wieder auf der Hüttensolile und an den Wan-dungen des Ofens anlegen. (Durch einen meiner vormaligen Zuhö-rer, Hr. v. Lamf.zan, mir mitgetheilte Notiz.) — Hausmann bemerktebereits vor einer Reihe von Jahren, dass auf manchen Eisenwerkenvollkommen Glas-artige (lichte Eisen-Hohofen-Schlacken durch Be-giessen mit Wasser in eine weisse, dem Bimsstein sehr ähnliche,leichte, poröse Schlacke umgewandelt werden, und dass diese Ver-änderung besonders auffallend zu seyn pflege, wenn man das Roh-eisen aus gewissen Eisensteinen mit vielen Kohlen erzeuge odergalir blase. (Gott, geh Anz. 1816. S. 4996.)