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2 (1832)
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Lasalle im Aveyron- Departement u. a. v. a. O.; Gyps-s p a t h - Krystalle , bei Haering u. s. w.; Schwefel, beiLasalle u. s. w.

Der Liasschiefer (jüngerer bituminöser Mergel-schiefer) des Würtembergischen, berühmt durch die Ueber-bleibsel fossiler Reptilien, welche er umschliesst, namentlichjener der Anerbacher Steige bei Kirchheim, scheint, in Folgeeines partiellen Erdbrandes *, mehr und minder auffallendeAenderungen erfahren zu haben. Er trägt eine Farbe, jenerdes Armenischen Bolus ähnlich **.

Das Vorkommen von Pechkohle im Liasschiefer desWürtembergischen ist, nach R. Blum, durch Umwandelnngvon Braunkohlen vermittelst erhöhter Temperatur zu erklären.Die im Liasschiefer enthaltenen Eisenkiese zersezzen sichsehr leicht und entwickeln dabei viele Wärme; dadurchkann jene Aenderung bewirkt werden, Erscheinungen, wiediese , kommen in der Nähe basaltischer Gebilde öfter vor.

Noeggeratiis Beobachtung zu Folge bilden sich in denentzündeten Al a u n er d e-Ha 1 de n bei Friesdorf und am

'' Im Bitumen lies Scliiefcrs , so wie in den Kohlen - Streifen und imreichlichen Vorkommen von Eisenkies liegen die Mittel zur Anfa-chung und zur Fortdauer eines solchen Verbrennungs - Prozesses fürkürzere oder längere Zeit, ohne dass derselbe gerade als mit Glühtund Flamme verbunden gedacht werden müsste. Nach Bakeweli.entzündeten sich , in der Mitte des abgelaufenen Jahrhunderts , dieLiasschiefer hei Lyme in Dorsetshire nach heftigen Regengüssenvon selbst; der Brand hielt mehrere Monate hindurch an.

G. F. Jaeger über die fossilen Reptilien, welche in Würtembcrgaufgefunden werden. Stuttgart; 1828. S. 3 und 4. In der histor.phys. Beschr. des Boiler Bades. Stuttgart ; 1754, S. 10 lf. wird er-zählt, dass bei dem Erdbrande, welcher zwischen 1633 und 1674unweit Bull sich zugetragen und der mehrere Jahre gedauert, Steinülin solcher Menge aus dem Schiefer geflossen sey, dass man es zumVerkauf aufgesammelt habe.