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Diorit-Gänge ragen, Mauern gleich, über die durchbrochenenFels-Schichten hervor. — Am Halleberg und Hunneberg inWestgotha Fahlbygd , woselbst an vielen Stellen durch Stein-bruchbau der unterhalb des Diorits liegende Ala uns c hi e-f e r entblösst worden, lässt sich der Einfluss jener erhiztenvulkanischen Masse auf den Schiefer tief hinab und bis da-hin verfolgen , wo die Glüht allmählich zu wirken aufhörte.Deutlich sieht man den Trapp [Diorit] mit schlackiger,höckeriger Oberfläche endigen ; die zunächst folgenden La-gen zeigen sich poi'ös ; hierauf kommt grauer Schiefer, demder Stahl Funken entlockt; sodann wird das Gestein nachund nach dunkler gefärbt, und endlich, noch einige Fusstiefer, schwarz wie Kohlen; aber erst sechs Fuss abwärtstritt Alaunschiefer von gewohnter unveränderter Beschaffen-heit auf. (Berzelius.)
Bei Christiania besteht der südliche Abhang des Fe-stungs-Berges aus Alaunschiefer, zwischen dessenSchichten Diorit - Lagen, mitunter mehrere Ellen mächtig,hervorgedrängt wurden. Gegen Norden findet sich der Dioritzwischen den Alaunschiefer - Schichten ; sodann aber nimmtman deutliche Merkmale eines gewaltsamen Durchbruchswahr, der Diorit stürzt sich senkrecht in die Sohle ein,ohne dass bis jezt ausgemittelt worden, wie tief er nieder-geht. Von Diorit nach allen Seiten umschlossen erscheinteine Alaunschiefer - Masse mit zackigen Umrissen, als wäredieselbe vom Strome eines feuerigen Flüssigen mit heraufge-rissen u. s. w. *.
Feldstein - Porphyr.
Steinkohlen - Ablagerungen erscheinen nichtselten von Porphyren durchbrochen und die Schichten ihrerverschiedenen Glieder mehr oder weniger stark gebogen,aus ihrer Lage gerückt u. s. w. Auch veranlasste das Auf-
*Bübert, Karstens Archiv für Min. IV. B., S. 271 ff.