Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
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Masse gleicht, was Farbe 3 Bruch u. e. w. betrifft, jenerdes dykes von Carsaig an der Siidküste des Eilandes Mull.Die auf dem Pechstein ruhenden Enden der basaltischenSäulen sind etwas verschlackt und blasig *.

* Lyell und Murchison, Edinb. new phil. Journ.for Juli/ 1829. Puy. 29. Wir werden im Verfolg, wenn die Wirkungen künstlicher Glüh-ten zur Sprache kommen, denkwürdiger Beispiele erwähnen von zuPechstein-ähnlichen Massen umgewandcltein Gneisse. Sie sind vonMauerstücken einer Schottischen verglasten Feste entnommen.Dass nicht alle Basalt-Gebilde, welche mit Gneissen zusaimncngetrof-fen, die nämlichen Erscheinungen hervorriefen, darf nicht befremden.Aber die Chemie widerspricht eben so wenig, dass unter gewissenUmständen Gneisse, oder Granite, durch den Einfluss der Basaltezu Pechstein werden können denn im Bestände jener Gesteine undin dem der Basalte werden alle Elemente getroffen, um vulkanischeGläser, wie die Pechsteine, entstehen zu lassen. Man gestatteuns bei dieser Gelegenheit eine Hinweisung auf gewisse Pechsteineder Insel Arran, ausgezeichnet durch ihre grosse , obwohl nur denUmrissen nach kenntlichen Feldspath - Krystalle. Hat man es hiervielleicht mit umgewandelten Gneissen, Graniten oder Syeniten zuthun ? Die Feldspath - Krystalle zeigen sich verglast und vielen ist,da wo sie den Teig berühren, eine nicht zu verkennende Begren-zung, eine Leisten-ähnliche Einfassung eigen, welche gegen dieumhüllende Grundmasse hin , wie nach dem Innern der Krystallezu, allmählich verfliesst. Der Teig, die Pccbstein-Masse, hätte beisolcher Annahme vollkommene Schmelzung erfahren. Auch die Me-sotyp-Einschliisse, welche man, obwohl nicht häufig, in Pechsteinenfindet, verdienen hier einer Erwähnung. Wir beobachteten solchein Musterstiicken der Felsart vom Monte Pandice unfern Teolo inden Euganeen. (Nr. 298 der geognost. petrefakt. Liefer. des Hei-delberger Min. Kompt.) Von besonderem Interesse dürfte end-lich das Vorkommen des Pechsteins auf der Insel Eit/y seyn. Ja-meson sagt darüber Folgendes ( Mineralogy of the Scotisch Isles.Vul. II, p. 44 etc.) : Zwei Gänge schwarzen Pechsteines sezzen inBasalt auf [und tragen, der mitgctheilten Abbildung zu Folge, alleMerkmale, dass sie aus der Tiefe emporgetrieben worden]. BeideGänge , bis 3 Fuss mächtig, erscheinen in ungefähr 10 Fuss ge-genseitiger Entfernung. Basalt und Pechstein sieht man mitunteran den Verbindungs-Stellen untermengt und Stücke Pechsteins ein-geschlossen in Basalt. Einer der Pechstein - Gänge findet sich inVerbindung mit einer Hornstein- [?] Ader, welche dessen obern Theilausmacht. Keil förmige Pechstein - Massen werden im sogenanntenHornstein getroffen und dünne, aber ziemlich lange Hornstein-Strei.