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Der erste, welcher die denkwürdigen Verhältnisse zurSprache brachte, dürfte J. v. Born gewesen seyn *. Vonden sehr verdienstvollen Arbeiten Goethes um den Kam -merberg , dessen Bildung früher ziemlicli allgemein einem Erd-brande zugeschrieben wurde **, war bereits die Rede ***.Seine Beobachtungen sind mit seltner Klarheit aufgefasstund niedergeschrieben.
Naht man dem Hügel in westlicher Richtung, so er-scheint am Fusse ein sehr fester, regellos zerklüfteter Ba-salt, der ungefähr 12 Fuss über den Boden emporsteigt.Er sezt bis zur Höhe fort, wird jedoch hin und wiederdurch Schlacken-Gerölle und Erde dem Auge entzogen. DieSchlacken stammen vom Gipfel des Kammerbilliles , denn auf-wärts wird der Basalt mehr und mehr porös und blasig und
sehr geringen Ausbruch gehabt, bei welchem Asche und Schlackenvom Winde nach einer Seite geführt worden, wahrend sich einkleiner Lavenstrom auf der andern Seite ergoss , wodurch derKrater die Gestalt eines von zwei Seiten zusammengedrückten Ke-gels erhalten hat.“
‘''Schreiben über einen ausgebrannten Vulkan bei Eger. Prag; 1773.So u. a. von dem thätigen P.euss , der nicht unterliess seine Mei-nung den Ansichten jener Zeit gemiiss vorzutragen. (Bergmann.Journ. Jahrg. 1792. I. B. S. 303 ff.)
*** I. Abtheil. S. 93 und Taschenb. für Min. B. III, S. 1 ff. — Götiiedrückt sich in einem Briefe , mit dem er mich unter dem 18. Nov.1808 beehrte, auf folgende Weise aus: „Nachdem ich die kurze Be-schreibung des Kammerberges bei Eger an Sie schon abgesendet,habe ich den BoKivschen Aufsaz darüber gelesen und gefunden,dass ich in der Darstellung meistens mit ihm übereinstimme; undwie könnte es auch in diesem Falle anders seyn. In der Ausle-gung und Erklärung weiche icli einigermassen ab, doch würdeich mich bei genauerer Untersuchung ihm wohl näher linden , alsmanchem Neuern. Worin ich aber völlig von ihm dissentire, istder Punkt: dass er die Liebensteiner Basalte, welche durch eineEntfernung von einigen Stunden, und durch verschiedene Ur-Gebirgs-arten von der Kammerberger Gegend getrennt sind, gleichfallshcranzieht und sie dadurch dem Vulkan aneignen möchte u. s. w.“— — Vor wenigen Jahren hat ein Ungenannter in Okenk Isis XX. B.,S. 324 ff. seine Ansichten über den denkwürdigen Hügel, nach wie-derholter eigener Untersuchung, sehr verständig dargclegt.
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