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der vom Pariou ergossenen Lava erbaut, findet man einekleine vulkanische Auftreibung, von kaum 30 F. Höbe, einenSchlacken-IIiigcI, Chuquel Genestoux * genannt, der in ähn-lichem Bezüge merkwürdig erscheint. Er liegt zwischendem kleinen Puy de Dome und dem Berge Monlrudeix. Man-nichfach durch Feuer abgeänderte Granit-Trümmer der ver-schiedensten Grösse finden sich als Einschlüsse basaltischerLava. Die Feldspath-Theile erscheinen mehr und weniger ge-frittet, mitunter verratlien sie auch unverkennbar einen ge-wissen Weichheits-Zustand, in welchem dieselben gewesen;Blättchen und Krystalle von Glimmer haben die, unter Ver-hältnissen solcher Art besonders bezeichnende messinggelbeund tombackbraune Färbung, oder sie wurden zur braun-rothen, noch Blätter-Gefüge zeigenden, Substanz ; selbst dieQuarz-Körner lassen nicht selten oberflächliche Aenderungwahrnehmen. Oft sieht man die granitischen Bruchstücke aufihrer ganzen Aussenfläche mit glasigem Schmelz überdecktund dabei im Innern zerklüftet und gespalten in mancherleiRichtungen **. Das gegenseitige Verband zwischen feld-spathigen und quarzigen Theilen ist aufgehoben, die Massenlassen sich bröckeln, ohne zerreiblich zu scyn; oder manfindet die Granit-Fragmente in einem gewissen Zustande vonVerschlackung, die jedoch stets wohl unterscheidbar ist vonder äussern, ihnen fest ansizzenden Schlacken-Iliille. Dasshier von keiner Verwitterung des Granites die Rede seyn
* Mit dem Ausdrucke Chuqnet pflegen die Auvergnaten vulkanischeErhöhungen zu bezeichnen , die keine Puy’s sind; die BenennungPuy bleibt den Kegel - (finnigen, in spizzigen Gipfeln endigendenBergen Vorbehalten ; Puy’s sind die Piks anderer Landstriche, nurdass sie in Auvergne ausschliesslich von vulkanischem Materialzusannnengesezt erscheinen.
** Im Basalte hei Sonnenberg unfern Wiesbaden hat man Granit-Stücke von der Grösse eines halben Zolles im Basalt getroffen. Siewaren mit einer A Linie starken graulichweissen Rinde umgehenund mit dem Basalt nicht verwachsen, sondern leicht davon zutrennen. (Stifft.)