414
welchem im Vorhergehenden die Rede gewesen. In der I*e-riihruno- mit dem vulkanischen Gebilde hat der Quarz theil-
O
weise Aenderungen erlitten, er verlor sein kvystallinischesAussehen u. s. w. Der Dolerit umschliesst hin und wiederBruchstücke von Quarz, kleine Massen von Feldspath undvon Schiefer u. s. w. *.
Serpentin.
Ein basaltischer Gang, den Serpentin der Gegend umPort-Dafreth auf Anglesea durchsezzend, theilt sich in zweiAeste, die jedoch bald wieder Zusammentreffen. Eine da-zwischen eingesehlossene Serpentin-Masse hat das Ansehenvon dunkelgefärbtem Thon erlangt und einzelne krystallini-sche Blättchen liegen in dem umgewandelten Gestein zer-streut ** *** .
Syenit.
Habichtswald. — Im basaltischen Konglomerate desHiihnr odsberges , unfern des Druselthales im Aufsteigennach Wilhelmshöhe, finden sich Syenit - Bruchstücke einge-schlossen, deren schon Voigt t erwähnte. Die Feldspath-
’Hekslow, Transact. of the Cambridge pltil. Soc. Vol. I; P■ 2;pag. 419. — — In der Nähe des Pico das Camarinhas, so höchstinteressant wegen der submarinischen Eruption die hier 1811 statthatte, fand Webster ein Quarzstück, welches sehr auflallendumgewandelt war. Röthlichgelbe Adern durchziehen die Massen,die im Innern gefrittet, aussen aber mit einer durchsichtigen dünnenGlasrinde bedeckt ist. ( fiescript. of the Ist. of St. Michael. Pag. 138.)Auf ungefähr ähnliche Weise verhielten sich Quarzfels-Stiicke, wel-che wir zwei Stunden hindurch dem Feuer eines stark ziehendenOfens aussezzen Hessen.
** IIenslow, loc. cit.
*** Reise nac ], den Brannkohlen-Wcrkcn. S. 149 ff. — Wir erlaubenuns, nach vorliegenden Handstücken, einige Zusäzze zu den Anga-ben des verstorbenen Freundes.