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nicht mehr erkennen; die grüne Farbe ist in dunkles, oftschwärzliches Braun umgewandelt; das Gestein zeigt sichweich, bröckelig, sehr zerklüftet und die Kluft-Wände mitstahl- und schwärzlichblauem Antluge bedeckt. — AehnlicheErscheinungen zeigt der Thonschiefer in der Nähe des Ba-saltes beim Dorfe Sonnenberg nicht fern von Wiesbaden * *. —Unweit des Schlosses Schaumburg fand ich eine nicht unbe-trächtliche Masse roth gefärbten Thonschiefers als Einschlussin dem gewöhnlichen blaulichgranen Thonschiefer aufgestie-genen Basalte. Die Schichtungs-Verhältnisse des Schieferswaren nicht dieselben im Hangenden und Liegenden desvulkanischen Gebildes. (Fig. 7 auf Taf. IX.) — Am Müh-lenberge unweit Holzappel sah ich in dem basaltischen Kon-glomerat, von welchem der aus dem Grauwacke-Gebilde auf-gestiegene Basalt begleitet wird, häufig rothe Trümmer ein-geschlossen, die wohl geglühter Thonschiefer seyn dürften **.
dessen Gesellschaft ich den Naurother Wald vor einer Reihe vonJahren besuchte, als die Stcinbruch-Arbciten eben begonnen hatten,schildert den eigenthiimlichen Thonschiefer, von welchem die Rede,folgendermassen : „die Fclsart besteht aus abwechselnden, j bis .V,selten bis zu 1 Linien dicken Lagen Quarz und eben so starken La-gen eines Gemenges von Talk und Chlorit. Talk ist meist vorwal-tend. Oft verliert sich das lagenweise Erscheinen der Gemengtheileund sie werden körnig-schieferig vereinigt. Zuweilen sind sie soeng mit einander verbunden , dass das Gestein eine lauebgriineFarbe und grobsplitterigen Bruch erhält u. s. w.“ (Taschenb. fürMin. XVII. B. S. 501 ff.)
* Stifft a, a. 0. S. 515 ff.
s '* Wir erinnern hierbei an eine Bemerkung von Macculloch , nachwelcher am Ausflusse des San ton , auf dem Schottischen EilandeMan , der Thonschiefer, ausserdem blau gefärbt und hart, da, woer den Uebergangs-Kalk unmittelbar begrenzt, roth erscheint. Soll-ten nicht Trapp-Gänge, an denen die Insel so reich ist, die bedin-gende Ursache des Phänomens seyn ? — Im Dillenburgischen fandenwir den roth gefärbten Thonschiefer sehr gewöhnlich in der Näheder Diorite; so u. a. bei Eybach , am Balduinstein u. s. w. — Thon-schiefer von der bekannten grauen Farbe, wurde, nachdem mandenselben , auf unsere Veranlassung , zwei Stunden lang im Feuererhalten, braunroth und braun gefärbt u. s. w.