410
sein- regellos; zuweilen hat auch ein mehr allmähliches Ver-laufen statt. Uebrigens erstreckt sieh die Einwirkung desDolerits auf den Schiefer meist nicht sehr weit *. — DerKalk, untergeordnete Lager im Thonschiefer ausmachend,ist, da wo derselbe vom Dolerit begrenzt wird, gleichfallssehr erhärtet.
Schottisches Eiland Lunga. — Thonschiefer-Bruchstiicke,eingeschlossen in einem Trapp - Gange, welcher den mitQuarz - Gestein wechselnden Thonschiefer durchsezt, sind inden verschiedensten Richtungen gekrümmt, gewunden undmit dem Trapp verflochten (Fig. 8 auf Taf. IX), w ährenddie, von der vulkanischen Masse ebenfalls umschlossenen,Trümmer des Quarz-Gesteines sich nur zerbrochen zeigen **.
Das Nassauische. — Im Naurother Walde unfern Wies-baden wurden in neuerer Zeit durch Steinbruch - Bau dieVerhältnisse des Basaltes zum Thonschiefer, aus welchemer empoi-gestiegen, auf höchst lein-reiche Weise entblösst.Der Basalt, seiner ganzen Mächtigkeit nach im Streichendes Schiefers — h. 4§ — auftretend , wird nach allen Sei-ten durch lezteres Gestein abgeschnitten. Da, wo derSchiefer den Basalt begrenzt, ex-leidet er auffallende Aen-derungen. Nicht nur an den Endpunkten des Basaltes imStreichen, zumal am südlichen, sondei-n auch mitten in derbasaltischen Masse, ti-ifft man Schiefei'-Stücke, zuweilen 6 F.lang und 2 F. dick, eingeschlossen. Sie erscheinen regellosnach allen Richtungen zerstreut und an der Masse derselbenlassen sich die verschiedenen Gemengtheile des Schiefers ***
* Jahieson erwähnt, bei Gelegenheit seiner Schilderung der Gegendum Edinburgh , eines Lager-artigen Dolerits, der, bei Beils Mills,10 bis 20 F. mächtig auf Kohlenschiefer und Sandstein ruht undvon Kohlenschiefer bedeckt wird. Er enthält grosse Schiefei'-Stücke,die ebenfalls weich und grobem Zeichnenschiefer ähnlich gewordenund in denen Dolerit - Brocken eingeschlossen sind. ( Edinb. phil.Journ. Vol. I, pag. 356.)
Maccuuloch, Western isl; Vol. II, pag. 166 und Tab. XI, Fig. 6.
*** Stifft, dem wir diese interessanten Bemerkungen verdanken und in