405
zellanjaspis) sein- ähnlichen Masse; lichte- oiler dunkelgrau,mit streifiger Zeichnung parallel dem frühem Schiefer - Ge-füge ; das Graue geht zuweilen ins Röthliche über und so-dann nimmt das Ganze täuschend das Aussehen von feinemPorzellan an ; Bruch muschelicht ins Splitterige. Dieser ver-glaste Thonschiefer rizt Glas leicht und zerspringt unterdem Hammer in zahllose kleine Bruchstücke. Die Spaltbar-keit der Schiefer-Textur gemäss ist nur an den Stellen nochmöglich, wo die Schichtungs-Ablösungen, was hin und wie-der der Fall, mit einem Ueberzuge von Petrefakten bedecktsind. Manche Spielarten des veränderten Schiefers zeigensich matt, grünlichbraun und mehr Feuerstein-ähnlich. ImInnern der festen Masse findet man die Eindrücke zerbro-chener Muscheln. Etwas weiter von der Begrenzung desBasaltes, und bis auf ungefähr 10 F., erscheint der Thon-schiefer zur Feuerstein - artigen Masse (chert) umgewan-delt; Bruch splitterig; Farbe schwarzbraun mit Flecken undStreifen. Auf eine Entfernung von 30 Fuss vom Gang istder Thonschiefer noch auffallend härter als gewöhnlich. Vonhier und bis zu 50 Fuss Weite vom Basalt hat derselbeAenderungen anderer Art erlitten. Er ist zu weichem,dunkel gefärbtem, in die dünnsten Blätter trennbaren plasti-schem Thon geworden. — Auf diesen umgewandelten Thon-schiefer folgt eine Kalk - Ablagerung , welche gleichfalls än-dernde Einwirkungen durch die basaltischen Gebilde erfah-ren *. Den Kalk bedeckt abermals Thonschiefer, dessenumgewandelter Zustand noch mehr Beachtung verdient. DasGestein ist nämlich theilweise Feuerstein - artig geworden,theilweise aber hat dasselbe ein verworren krystallinisehesAussehen und eine Kugel-förmige Struktur angenommen.Im leztern Falle zeigt der Schiefer ungefähr die Festigkeitverhärteten Thones; er ist unrein weiss. Die Kügelchen,von einem bis drei Zehntheile Zoll Durchmesser , sind här-
Es ist davon beim Beigkalk die Rede gewesen.