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Uebcrgangskalk, Grauwacke uncl Thonscluefer.
Bergkalk. — Ueb er gangskalk. —Aelterer Dolomit*.
Anglesea. — Im Süden von Pias-Newydd findet sichBergkalk, reich an Muschel-Abdrücken, ohne eigentlichesSchiefer-Gefüge, nur in dünne Lagen getheilt. Das Gebilde,ungefähr drei Fuss mächtig, wird von einer Gang-artigenBasalt-Masse durchsezt und erscheint, da wo es leztere zu-nächst berührt, körnig und mit in Flecken wechselndenbraunen und grünlichen Farben **.
Bei Cadnanl , wo ein doleritischer Gang dem Bergkalkzugehörige Haufwerke von Madreporen berührt, haben diesesehr deutliche krystallinisehe Struktur angenommen.
Eine andere hierher gehörige Thatsache ist in der Ge-gend von Moel-y-don-ferry beobachtbar. Ein 40 Fuss mäch-tiger Dolerit-Gang- sezt durch Kalk und Schiefer. Die Feld-spath - Krystalle, nicht selten Einschlüsse der doleritischenMasse, liegen, wie bei Laven des Aetna und bei jenen aufTeneriffa , aile ziemlich gleich nach einer Richtung vertheilt.Parallel mit diesem Gang, in ungefähr 24 Fuss südlicherEntfernung, zieht ein anderer, nur 5 bis 6 Zoll starkerdyhe , gleichfalls aus Dolerit bestehend. Zwischen beidenGängen ist der Kalk beträchtlich abgeändert. Er hat einen
* Dass für den gegenwärtigen Zweck diese Gesteine ungetrennt be-handelt worden, dürfte keinen Tadel verdienen.
** Henslow , Transact. of the Cambridge phil. Soc. Vol. I, P. 2,p. 406. — Das Allgemeine der geognostischen Beschaffenheit desEilandes Anglesea werden wir beim Thonschiefer nachtragen. Wirbemerken liier nur, dass auf der entgegenliegenden Küste ein ähnli-cher Kalk vorhanden ist, der in der Nähe des Basaltes gleichfallsverändert erscheint, jedoch in anderem Grade. Er zeigt sich etwashärter wie gewöhnlich. Seine Farbe blieb , dagegen hat derselbeein feinkörniges krystallinisches Gefüge angenommen ; hin und wie-der findet man Abdrücke von Muscheln und eingesprengte Kies-Thcile.