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Steinkolilen.
Die Kolilen-Gebilde des Britischen Reiches haben be-sonders viele hierher gehörige belehrende Thatsachen aufzu-weisen , Erscheinungen von höchstem Interresse und vongrösster Wichtigkeit für die Geognosie. Basaltische unddoleritische Gesteine findet man den Gliedern der Kohlen-Gruppe in den mannichfachsten Beziehungen verbunden. Sietreten Lager-artig verbreitet zwischen ihnen auf und machendie Unterlage derselben aus, oder sie überdecken solche;Spalten und Klüfte von geringerem und grösserem Durch-messer, die Kohlen-Schichten trennend,- erscheinen angefülltmit Doleriten und Basalten. Und die Trapp-Gesteine unterdiesen oder jenen der erwähnten Beziehungen vorkommend,weichen durchaus nicht von einander ab, was ihre minera-logischen Merkmale betrifft *.
Die interessantesten Erscheinungen, welche Folgen derBerührung von Kohlen durch Basalte sind, hatte bereitsPlayfaiii aufgefasst **, und noch früher waren dieselbendurch W. Hamilton *** und Ash f zur Sprache gebrachtworden. Conybeare und Phillips widmeten dem Verbun-denseyn des Trapps mit den Gliedern des Kohlen - Gebildeseinen eigenen Abschnitt in ihrem klassischen Werke ff.Die von ihnen aufgeführten Thatsachen sind meist, oder alle,aus den in Denkschriften Englischer Gelehrten-Vereine, oderin dortländischen Journalen zerstreuten Aufsäzzen entlehnt;
“Das häufige Auftreten von Trapp-Massen in gewissen Kohlen -Ge-bilden Englands liess dieselben mitunter als wahre Glieder der gros-sen Kohlen-Formation ansehen. Allein man überzeugte sich bald, dassBasalte und Dolerite manchen Kohlen-Ablagerungen gänzlich fehlen,so wie dass sie an gewissen Stellen weit über die Grenzen desKohlen-Bereiches sich erstrecken, alle neuern Schichten durchsezzend,welche in ihrer Streichungs-Linie lagen.
**Illustrations of the Huttonian theory ; §. 266.
*** Lettres concerning the nurthern coast of the coiinty ofAntrim ; p. 132.
f v. Crell’s chem. Annalen. Jahrg. 1792 ; B. I, S. 248.ff Outlines of the Geology etc. p. 437 etc.
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