Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
364
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yarienberger Basalt in <ler Nähe grösserer Mesotyp - Ein-schlüsse die Erscheinung aufzuweisen, welche im Vorherge-henden als Ausscheidungs-Rinde bezeichnet wurde.

Um gewandelte, mehr und weniger geglühte und ge-schmolzene , meist Säulen - artig gewordene Stücke buntenSandsteines finden sich hier, wie am Wildensteine, zwischenden Basalt-Säulen und ganz unter den nämlichen Verhältnis-sen ; allein nach dem was wir zu beobachten Gelegenheithatten, bei weitem nicht auf so grossartige Weise, nicht inden gewaltigen Massen, wie diess an lezterem Orte derFall. Gleichwohl Iiess der Kaloarienberger vulkanisirte Sand-stein einige Eigentümlichkeiten wahrnehmen, die unsereAufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Umwandelungen desSandsteines zur körnigen fettglänzenden Quarz-Masse miteinzelnen glasig glänzenden Parthieen und mit zierlichenschwarzen Dendriten auf graulichweissem Grunde, fandensicli liier besonders häufig; desgleichen die zu Feldstein-Aehnlichem gewordenen Sandsteine mit breiten schwarzenStreifen, weiche früher für Pechstein gehalten wurden u. s.av.

Gross-Wallstadt, zwischen Aschaffenburg und Milten-berg. In wie fern die früher * geschilderten Erscheinun-gen hierher gehören, möge dahin gestellt bleiben; auffallendsind in jedem Falle die Sandstein-Brocken und Keile, welcheim Basalt eingeschlossen Vorkommen und die ringsum voneiner Braun-Eisenstein-Rinde überzogen gefunden werden.

dem Kleintraubigen als Unterlage dienend, ist grfinIicJigr.au , imBruche tlieils eben, theils splitterig, in dünnen Stückchen sehr starkdurchscheinend, wird von Kalkspath gerizt, flicsst vor dem Löth-rohr leicht zu weissem, mit vielen kleinen Blasen beseztem Emailund erleidet in Säuren keine Aenderung. Die andere Substanz,gelblich oder lichte gelblichbraun, tritt als krystallinische Hülle auf;sie ist in Säuren nicht lösbar. Endlich findet man gewisse Bla-senräume mit einer Kinde bekleidet, welche, in Absicht auf strahli-ges Gefüge, auf Färbung u. s. w. täuschende Aehnlichkeit mit kohlen-saurem Strontian hat; Säuren wirken jedoch nicht darauf ein und vordem Löthrohr fliessen kleine Bruchstücke zu weissem Schmelz u. s. w.* Abtheil. I., S. 448 und 449.