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Thatsachen ähnlicher Art, welche ich später gesellen, weitdagegen zurück *.
Die von alten Zeiten her mit dem so treffenden Namenbezeichnete Felsmasse**, aus vielen gewaltigen Säulen-Grup-pen bestehend, ist nach allen Seiten von buntem Sandstein,der herrschenden Gebirgsart des nachbarlichen Landstrichesumgeben; allein in unbeträchtlicher Entfernung gehen einigeGlieder des Zechstein- oder Kupferschiefer-Gebildes zu Tag. Ander Ziegellnitte bei Büdingen findet man den Mergel des Zecli-steins, Pro ductus aculeatus, Bronn *** in ölenge und in
* Die Steinbruch-Arbciter drückten sich gar bezeichnend aus, indemsic, auf die Beschaffenheit ihres Felsens hinweisend sagten : dasshier Alles verbrannt sey.
s " : ’ Wie Münchhausen (Hessische Denkwürdigkeiten von Justi undHartmann ; II. B. a. m. 0.) erzählt, so knüpfen sich an viele an-dere dortländische Basalt - Berge und Fels-Parthieen mährchenliafteSagen; vom Wildenstein, wo man sic bei der seltsamen, wahrhaftabentheuerlichen Gestaltung des Felsen wohl zu erwarten hätte,ist mir keine bekannt geworden. Die Biidinger Schloss - Bibliothek— diess weiss ich durch Ilr. Dr. Thudichum, dessen Güte ichmanche genauere Nachrichten verdanke — enthält keine Einzeln-beiten über Geschichte und Topographie des Ortes ; das Archiv aberist unzugänglich, indem in Folge statt gehabten Missbrauches, Nie-mand der Zutritt vergönnt wird. Meiuan ( ’l'opoyr. llassiac. etc.Ausg. von 1655), der über die Orte dieser Gegend, als Nachbar,meist ziemlich wohl unterrichtet war, gedenkt des Wildensteinesnicht, und dieser Umstand macht es um so zweifelhafter, dass eineErwähnung des Felsens aus früherer Zeit irgendwo zu erwartensey. Auch Hoeck (histor. Statist. Topograph, der Grafschaft Ober-Isenburg) sagt nichts vom Wildensteine. —■ — Ueber die geogno-stisch-geologischen Beziehungen des Wildensteines schrieben Klip-stein (Hertha. X. Band, S. 359 ff.) und Wille (Gebirgs - Massenzwischen dem Taunus - und Vogels - Gebirge; S. 91 ß.) Auch beiDaubeny ( Descript. of Yulcanos ; paff. 73) bildet man eine ganzallgemeine Notiz.)
*** Merian (a. a. 0. S. 27) gedenkt dieser Versteinerungen mit denWorten: „bei dieser Stadt in einem Acker gibt es viel Krotten-steine, so äusscrlich und innerlich eine schöne Signaturam bu-fonis , gleichwie die Natterzungen in Malta besondere Signaturenhaben.“ — Der Name Kröten stein bat sich bei den Bewohnernder Gegend bis zum heutigen Tage erhalten.
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