Diese vulkanischen Massen werden von Gyps-Adern durch-zogen und enthalten abgerollte Gyps-Stiicke als Einschlüsse.Wichtiger aber ist das Erscheinen eines Stockes, einer be-trächtlichen Ablagerung von Gyps mit ineist senkrechtenaber gewundenen Schichten. Im Gypse sind einige unter-geordnete Mergel-Lagen sichtbar und seine Masse umschliesst,neben Krystallen von Quarz und Eisenglimmer und Eisen-spath-Theilen, rundliche Basalt-Stücke meist mit Hüllen ausbasaltischem Tuffe. Beachtungswerth ist, dass die Schich-ten des einen Lias-Hügels bis zu 45° aufgerichtet erscheinen,während die des zweiten sich sehr regellos und durch einan-der geworfen darstellen. — Von den verschiedenen Erklä-rungs-Weisen ist die wahrscheinlichste, dass der Gyps früherseine Stelle unterhalb des Lias eingenommen und durch ei-nen basaltischen Ausbruch in seine gegenwärtige Lage ge-kommen sey *.
Keuper, Muschelkalk und bunter Sandstein.
K eupe r.
Hoher Pariist ein. — Den umgewandelten Gliedern desKeuper - Gebildes sind wohl jene denkwürdigen Einschlüssebeizuzählen, die im Basalte des hohen Parksteines gefun-den werden. Der ehrwürdige Flurl dürfte die Beachtungdes geognostischen Publikums am ersten der interessantenErscheinung zugewendet haben **. Er bezeichnete die, amerwähnten Orte in überraschender Häufigkeit vorkommenden
* Tournal, An», des Sciences nat. Vol. XVII, p. 457 etc.
** Bergmann. Journ. 1789. B. II, S. 1090 fl'. — Was wir berichten,stiizt sich zum Theil auf Fj.urls Angabe, das meiste jedoch wurdeaus einem Aufsazze des Hrn. Htittenamts-Verwesers Schhiider ent-nommen , dessen handschriftliche Mittheilung ich der Geneigtheitdes Gcneral-Bergwerks-Administrators Herrn von Wagner in Mün-chen verdanke. Zu manchen Bemerkungen gab eine kleine Folge-reihe von Musterstücken Veranlassung, die mir auf demselbem Wegezukam.