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häufig erdig. Bei der Berührung mit basaltischen Gebildenerlangt die Kreide grössere Dichte und Sprödigkeit undzugleich dunklere Farben; nur an wenigen Stellen jedochsieht man dieselbe gänzlich umgewandelt zu Dolomit-artigem,so u. a. auf dem Berge Cormoleo unfern Piane bei Sc/iio,woselbst in der Nähe von Basalten •— oder vielmehr vonhöchst feinkörnigen Doleriten, die sparsame Olivin- aberhäufige Augit - Einmengungen wahrnehmen lassen — dieKreide körnig und im Ganzen den Jurakalk-Dolomiten älni-
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lieh wird. — In der Schlucht wo das Thal delle Cenißelleanfängt, unfern der Gegend delli Festari bei Schio , so wieim Gambero- Thale treten Basalte und Wacke-artige Gebildewechsellagernd mit Kreide auf. Die Kreide erscheint ver-ändert da wo sie von Basalten berührt wird, aber in weithohem Graden ist diess der Fall wo Augit-Porphyre die-selbe bedecken. Längs der ganzen Berührungs-Linie wurdedas erstere Gestein rissig; es hat ungefähr dasselbe Ausse-hen , wie Kalk den man im Ofen massiger Ilizze ausgesezt,dabei ist stellenweise ein körniges Gefüge nicht zu verken-nen und sogar bin und wieder das Streben der Kreide-Theilchen rhomboedrische Gestalten anzunehmen *.
Daubiz im Leitmerizer Kreise. — Hier erscheint dieunreine Kreide, — das was früher Pläner kalk ge-nannt wurde — Gang-förmig aufgerichtet zwischen Granitund Grün-Sandstein ; lezterer ist horizontal geschichtet, wäh-rend der Kalk unter 55° gegen 0. dem Granite zufällt(Fig. 1 auf Taf. XIX). Den Pläner bat eine Gang-artige,als kleine Kuppe endigende Basalt-Masse auf höchst merk-würdige Weise durchbrochen und umgeändert. Das Verhält-niss liegt mit grösster Deutlichkeit vor Augen. Ein Stein-bruch ist, parallel dem Streichen des Pläners, hör. 9, 3
Maraschini sulle form. Jolle rocce del Vicenl. P. 118 etc.. 143 etc.