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rotli oder braun gefärbt, stets dunkler als das Gestein, undfrei von dem in gewöhnlichen Molassen sie so häufig be-zeichnenden Kohlen-Pulver ähnlichem Anllnge — werden inder Hegel horizontal ausgebreitet, jedoch bald nach derLänge, bald nach der Breite etwas gebogen und lagenweiscvertheilt getroffen, so dass man in Handstücken von 1 bisZoll Stärke drei, auch vier und mehr Blätter-Lngen un-terscheiden kann. Nur stellenweise, wo die Schichten-Stö-rungen auffallender werden, finden sich jene vegetabilischeUeberbleibsel nach den verschiedensten Richtungen durcheinander; aber sie erscheinen alsdann nicht gehäuft, mehreinzeln. Die Blätter haben unläugbare Aehnlichkcit mitdenen mancher Bäume heutiger Zeit, so u. a. mit Fagussißvatica (Buch e), mit gewissen Arten von Fraxinus (Esch e)Acer (Ahorn), Ulmus (Ulme), Prunus avium (Wald-kirsche), Cornus (Hartriegel), andere sind mit Blätterneiniger ausländischen Wallnnss - Arten zu vergleichen u.s. w. *. — Ausser den Blättern kommen, jedoch minderhäufig, vertiefte Abdrücke vor, die man als von Baum-Zwei-gen herstammend erkennt, von den äussersten Astgipfeln,auch von Blattstielen, ohne dass jedoch ihr Zusammenhangmit den Blättern genau nachweisbar wäre. Einige dieserAbdrücke dürften auf glattgepresste Kalainiten, auf Halm-artige Stengel zu beziehen seyn; allein die Abtheilung inGlieder ist meist undeutlich, selbst die Spuren von Ringenoder Knoten werden in der Regel vermisst. Vielleicht sindmanche dieser Ueberbleibsel Zweige eines .jener Bäume,deren Blätter hier gefunden werden und die auf einzelnenAbdrücken zerstreuten Höckerchen wären sodann als die
®Auf ähnliche Weise vertheilt finden sich, nach Hehl’s Beobachtun-gen (Korespond. Blatt des Wörtern!), landwirthschaftl. Vereins. B. V,S. 1 ff.), in den untersten Molasse-Ablagerungen von OberschwabenBlätter, denen von Salix viminalis , Carpinus bctulus und von Cur-nus rubra ähnlich, ferner zerdrückte Stengel und andere vegetabili-sche Reste, welche den Kalainiten zunächst vergleichbar sind.