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Basalt-Masse, welche die Trümmer des Ritterschlosses Miin-%cnberi] — ein schönes architektonisches Denkmal aus alterZeit — trägt, macht indessen hiervon eine Ausnahme.
Einem Theil dieser Molasse, jene welclie als thei-nige bezeichnet wurde und die uns als geglüht gilt, ist,durch den Wechsel bunter Farben, ein ungemein angenehmesAussehen verliehen, so dass alle bis jezt bekannt gewordene,Umwandelungs-Erzeugnisse in solcher Hinsicht von ihr über-troffen werden. Selten erscheint die veränderte Felsarteinfarbig, gelb oder roth, und man kann sie sodann gewissenProdukten der Steinkohlen - Brände vergleichen. Meist zei-gen sich verschiedene Abstufungen von weiss und gelb, beiweitem häufiger von roth in schmalen oder breiten Streifen,die gerade laufen, wie beim sogenannten Bandjaspis, odergewunden, selbst Kreis-förmig geordnet sind und bald scharfbegrenzt erscheinen, bald durch gewisse Progressions-Stufenin einander vcrlliessen. Nur bei Achaten wird eine ähnli-che wunderbare Mannichfaltigkeit gefunden. Dunkle Streifen-Bildungen auf lichtem Grunde; die Lincar-Zeichnungen theilsunverrückt, theils die Linien verschoben , mit ein- und aus-springenden Winkeln. Und jeder Hammerschlag entblösstneue Zeichnungen, zum Beweise, dass die Färbung derMassen durch und durch statt gehabt.
Diese durch Feuergluht bunt gewordene Molasse-Thonezeigen sich frei von organischen Ueberbleibseln, oder diesehr sparsam vorhandenen wurden durchaus undeutlich. Jeausgezeichneter die Farben-Streifung, um desto sichererkann man seyn, jede Spur versteinerter Pflanzen-Theile zuvermissen. Andere Glieder des Molassen-Gebildes, jene diemehr Sandstein-Natur haben, in geringem Graden geglüht,sind dagegen höchst beachtnngswerth durch die in Mengevon ihnen umschlossenen pflanzlichen Reste. Diese erschei-nen, zumal was die Blätter betrifft, vorzüglich schön ausge-bildet, deutlicher, als man solche in vielen nicht vulkanisir-ten Molassen zu finden gewohnt ist. Die Blätter — gelb,