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2 (1832)
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Siisswasser- Kalk. Die zerbrochenen mul gehobenen Kalk-Lagen, umschlossen von Konglomerat, erscheinen theils auf-fallend gebogen (Fig. 3 Taf. XVI.), theils zeigen sie sich,Gängen gleich , in mehr senkrechter Stellung. Eine dieseraufgerichteten Kalk-Lagen, die wir zu beobachten Gelegen-heit fanden, ist besonders deshalb bemerkensvverth, weildieselbe an ihrem dem Tage zugekehrten Ende, augenfälligdurch Konglomerat - Theile, welche zwischen den Schichten-Ablosungen eindrangen, in drei Zweige geschieden sich dar-stellt (Fig- 6., Taf. XVI.) Der Kalk solcher umschlossenenTheile ist in hohem und geringem Graden umgewandelt,zerstächt, zerklüftet und die Kluftwände oft mit einem An-fluge von Eisenoxyd bedeckt. Die Gestein-Masse zeigt sichbraun ; Dichte und Härte haben in hohem Grade zugenom-men u. s. w. Wir gedenken bei dieser Gelegenheit einesausgezeichneten Dolomit-Blockes, den wir am Puy de Mar-man fanden, ohne dass es uns gelungen, die Lagerungs-Verhältnisse nachweisen zu können. Das Gestein trägt diecharakteristischen Merkmale recht auffallend und die dru-senartigen Räume sind mit den schönsten Bitterspath-Rhom-boedern ausgekleidet. Durch unsere Freunde in Clermontwissen wir, dass vordem nichts Aehnliches beobachtet wor-den. Ob der Block, den wir sahen, beim Empordringendes Basaltes und seines Konglomerates aus der Tiefe mitheraufgekommen ?

Vom Puy de Piqueite und seinen eigenthiimlichen Er-scheinungen war bereits früher die Rede *.

Saint Vincent und Bayeu, Nicht zu verkennendeBeweise der Einwirkung, die feuerig-flüssige Basalt-Massen

* 1. Abtheilung' S. 223.