Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
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Rinde bedeckt sind. Seltner erlangt das Gestein einigePorosität, meist nimmt seine Dichte zu und mit ihr dieEigenschwere. Auch ein unvollkommen krystallinisches Ge-füge gehört zu den nicht ganz ungewöhnlichen Erschei-nungen ; die Aehnlichkeit mit Dolomiten ist jedoch nur ge-ring, die Drusen-artigen Räume, die kleinen Höhlungen sind,so weit ich mir ein Urtlieil erlauben darf, sehr sparsamund wenig vollkommen ausgebildet. Auch habe ich in kei-ner dieser kleinen Weitungen die charakteristischen Bitter-spath-Rhomboeder bemerkt; wohl aber sind in dem etwaskörnig gewordenen Kalk Schlacken - Thcile eingeschlossen.Oft, und, nach dem Zeugnisse von Peghoux , an keiner an-dern Stelle in Auvergne so häufig als hier, wird der Stiss-wasser-Kalk beider Berührung mit Basalten und mit ih-ren Trümmer- Gesteinen kieselig. Man findet ihn sodanndurch auffallende und stets sich gleichbleibende Merkmalebezeichnet» Er erscheint als graue , etwas ins Blaue ste-chende Masse, im Innern mitunter zerklüftet, auf derAussenfläche von breiten ziemlich parallelem Rissen durch-zogen. Das Vorkommen ist besonders deutlich längs desWeges wahrzunehmen, der nach Mertlogne führt. Untervulkanischen Trümmer-Gebilden erscheinen die Kalk-Lagenverschoben, zerbrochen und vielfach gebogen und gekrümmt;sie winden sich um die Brekzien - Massen, sie dringen indieselben ein und sogar in den Basalt unter Gestalt kleinersenkrechter Gänge u. s. w.

Vorzüglich bemerkenswerth sind die Säulen-artigen Ab-sonderungen , welche der Kalk hin und wieder unmittelbarunter und über dem Basalte angenommen bat. Die Säulen,drei- auch vierseitig, minder regelvoll als jene umgewandelterSandsteine, Kohlenschiefer u. s. w. , häufig mit konvexenFlächen, selbst gewunden nach verschiedenen Richtungen,haben, im Vergleich zu ihrer Länge, meist einen starkenDurchmesser bis zu *2J- und 3 Zoll und mehr. Im Innernerscheinen sie rissig, geborsten, mit den unverkennbarsten