Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
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Was den Bol betrifft unter welcher Benennung,wie bekannt, früher und später eine Menge der verschie-densten Thon-artigen Substanzen begriffen wurden so galtderselbe schon aus älterer Zeit her als eigenthiimliches Er-zeugniss der zur Flüztrnpp - Formation gehörenden Wackenund Tuffe. Wie das Mineral auf Slalimene (Leinnos) ge-funden wird, weiss man nicht, ja es dürfte selbst das dasigeVorkommen des Bois überhaupt keineswegs ausser Zweifelseyn. Wir hatten Gelegenheit, das Erscheinen von Bolin Verbindung mit basaltischen Gebilden auf bis jezt weni-ger bekannte oder nicht beachtete Weise zu sehen und wol-len davon hier Rechenschaft geben. Alle Farben-Nuanzen,wie man solche in mineralogischen Lehrbüchern genugsambeschi-ieben findet, die Gestalt-Verhältnisse, der flachmusche-liclite Bruch, die Weiche und Milde, das Verhalten in Was-ser, mit einem Worte sämmtliche Eigentümlichkeiten, wo-durch Bole sich kenntlich machen, werden bei unsern Fos-silien getroffen. Was dieselben auszeichnet, ist die Artihres Vorkommens.

störtcr Quarze, ICalkspatlie u. s. w. Etwas in die neue Mischungiibergegangen wäre? Wie ist es erklärbar, dass bei manchen zu so-genanntem Speckstein gewordenen Feldspath-Krystallen der Umwan-delungs-Prozcss im Mittelpunkte derselben begonnen, dass das Innereschon vollkommen Speckstein - artig geworden, während die üussernTheilc noch ihre Härte und das gewöhnliche Blätter-Gefiige zeigen?Worauf beruht es, dass in der nämlichen Gestein-Masse, wie u. a.in gewissen Feldstein - Porphyren der Gegend von Weinheim in derJiergstrasse die cingeschlossenen Feldspath-Krystalle einen auffallendverschiedenen Zersezzungs-Zustand zeigen? Während cinTheil die-ser Krystalle indem ihnen die regelrechten Formen geblichenzu dem geworden, was man Speckstein nennen kann, zeigen sichdie andern durch und durch zerfressen, porös u. s. w. (Die geognost.petrefakt. Lieferungen des Heidelberger Min. ICompt. enthalten unterNr. 103 der 1. und Nr. 100 der 2. Auf!. Meisterstücke des Gesteines.)Und wie verhält es sich mit dem auf verschiedenen Erz-Lagerstättenunter Begleitung sehr mannichfacher Fossilien vorkommenden nichtregelrecht gestalteten Speckstein , wie mit jenem, der in Serpentinu. s. w. zu Hause seyn soll?