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2 (1832)
Entstehung
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Temperatur, wobei der Pyrophor brennt, ist schwache Roth-gliihe - Ilizze. Verbrennt man aber Eisen im Sauerstoffgas,so entstellt Magneteisen; die Temperatur, wobei dieVerbrennung geschieht, ist Weissglidie-Hizze. Das Nämlichefindet statt, wenn Eisen im Flammen-Ofen, oder in Schmiede-Essen verbrannt wird *.

Zu den merkwürdigsten und wichtigsten Erscheinungengehören endlich die durch basaltischen Einfluss neu e n t-standenen Mineral - Substanzen. Wir werden imVerfolg mancher hierher gehöriger Thatsachen zu erwähnenhaben. Eiir jezfc beschränken wir uns auf die Darlegungeiniger Phänomene von besonderem Interesse. Es ist von

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der durch basaltisches Einwirken bedingten Bildung vonGranat- und von Glimmer-Krystallen die Rede.

* Mit der so wichtigen ändernden Einwirkung des Basaltes auf Ei-senoxyd-Hydrat u. s. w. lässt sich füglich eine interessante Beobach-tung zusammenstellen, welche in Böhmischen Gebirgen, namentlichhei Tepli% gemacht worden. Hier erzeugen nämlich die Brändeim Braunkohlen Gebirge Magneteisen durch eine Art von natür-lichem Frisch-Prozess. Es finden sich in jener Braunkohlen-Ablage-rnng Roth-Eisenstein und rother Thon-Eisenstein. Wirkt die Glühtentzündeter Kohlen darauf ein, so verwandeln sich die Erze inMagneteisen. (Pusch, Zeitschr. für Min. Jahrg. 1826, I. B. S. 533.) Stolz soll ein Stück vollkommen schmiedbaren Gediegen-Ei-sens von Platten in Böhmen besizzen, an dem noch zu beidenSeiten die quarzigen Sahibänder des Ganges zu sehen sind. Wäreauch dieses Gediegen - Eisen ein Erdbrand-Produkt ? Unstreitig hatcs sich alsdann auf ähnliche Weise gebildet, wie bei altern Me-thoden das Eisen in kleinen Oefen aus dem Erze zu gewinnen ; dieTemperatur dieser Oefen war sehr schwach, so dass sogleich Stab-eisen entstand. Was ist von der Faust-grossen, fünf Unzen wie-genden Masse Gediegen-Eisens zu halten, welche, wie Steiningerberichtet ( Journ. de Geologie. T. III, p. 93), in einem Blocke ba-saltischer Lava am östlichen Gehänge des Ernstberges unfernPochweiler in der Eifel gefunden wurde? Die Oberfläche derMasse zeigt sich, nach Steiningers Angabe, sehr uneben, rauh,Hühlen-voll und bedeckt mit Eisenoxyd - Hydrat und mit Schlacken-Substanz. Das Eisen selbst ist weich und enthält weder Kohlen-stoff noch Nickel.

II.