Basalte aufwärts stiegen mit einer dünnen Eisenoxyd-IIydrat-Decke versehen, so konnte diese , vermittelst der hohen
gen, eine mit Kenntniss - reichster Sorgfalt ausgewählte Suite derdurch die berühmte Grube, alte Birke an der eisernen Hardt aufge-schlossenen Vorkommnisse. In anschaulicher Folge die höchst wich-tigen Erscheinungen darstellend, veranlasstc jene Mittheilung nach-stehende Betrachtungen. Kohlensaures Eisenoxy,dul, als Eiscnspath,das Resultat vulkanischer Prozesse, dürfte zuerst die Spalte imThonschiefer - Gebirge erfüllt haben. Durch äusserlichen Einflusserfolgte, ohne Zweifel weit früher als die basaltischen Auftrei-bungen statt hatten, vom Tage abwärts Umwandelung des kohlen-sauren Eisenoxyduls zu Eisenoxyd - Hydrat. Man hätte sich sonachdas den Gangraum Einnehmende gleichsam als in zwei Hälften ge-schieden zu denken : in niedern Teufen Eiscnspath, in hohem Braun-Eisenstein. Das einporsteigende basaltische Gebilde, den vorliegen-den Musterstücken nach zu urtheilen, kein eigentlicher Basalt, son-dern Anamesit, traf nun zuerst mit dem Eiscnspath des Erzgan-ges zusammen und erhielt so die eigonthümliche Beschaffenheit;kleinere und grössere Blasenräumc erscheinen auf ihren Wandungenmit Sphärosiderit bekleidet, zarte Adern und Schnüre dieser Sub-stanz durchziehen die Gestein - Masse nach allen Richtungen, aberauch im Teige der Felsart sieht man krystallinische Partikeln undKörnchen von Sphärosiderit in Menge; dieses Mineral nimmt sodanneinen nicht unwesentlichen Antheil an der Zusammensezzung desAnamesits — wie wir dieses früher schon an manchen hierher gehö-renden Felsarten von ; Steinheim bei Hanau beobachteten—und erhältin den mehr feinkörnigen, scheinbar dichten Abänderungen vonunrein braunlichgriiner Farbe das Aussehen gewisser Wacken. Dasvom Anamesit umschlossene kohlcnsaure Eisenoxydul von strahligerund faseriger Textur, der Sphärosiderit, dürfte durch Schmelzungaus Eiscnspath hervorgegangen seyn; die in grossem blasigen Räu-men vorhandenen Nieren - förmigen, und klein - trauhigen Ueberziigereden dieser Ansicht sehr entschieden das Wort. Die Hauptmassedes basaltischen oder vielmehr Anamesit-Ganges, — welche, im un-zersezten Zustande, sich sehr schwach attraktorisch zeigt — ist inhohem Grade umgewandclt. Lichtegraulichwciss und von äusserstgeringem Zusammenhalt, trägt dieselbe alle Merkmale, deren früherErwähnung geschah, als vom Wacke-Thon der Siegcncr Berg-leute die Rede war (I. Abtheil. S. 453). Allein man kann, durchVergleichung von Stücken die nicht, oder nur in geringen Gradenumgewandelt sind die Uebergänge bis zu gewisser Grenze verfol-gen. Die, Beimengungen von kohlensaurem Eisenoxydul, oft nachden Umrissen noch zu erkennen, stellen sich als weisse Flecken