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Blaue Kuppe
An der blauen Kuppe unfern Eschwege konnte man frü-her sehen, wie mehrere Gängen - ähnliche Verzweigungen
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als wenn man anninnnt: der Basalt sey aus der Tiefe hervorgedrun-gen, und habe theils den Sandstein ganz durchbrochen, theils ihn,da wo er dieses nicht gekonnt, gehoben und so die Schichten des-selben in die Lage gebracht, welche seine eigene Oberfläche an-zunehmen genüthigt war. Zu behaupten , dass der Sandstein überden Basalt hergelagert worden seyn könne, wird wohl nach Allem,was man bis jczt von den Verhältnissen beider Gebirgsarten kennt,Niemanden einfalleu; besonders da das, was auf einer Seite desSteinbruchs zu dieser Erklärung veranlassen könnte, durch dieVerhältnisse an der andern von seihst widerlegt wird. Der Verfas-ser meint hiermit die dem Anschein nach wellenförmig gelagertenSchichten des Sandsteins über dem Basalt. Diese Form zeigt siehzwar allerdings, aber sie kann dennoch entweder auf einer Täu-schung beruhen , indem das was anfangs Brüche waren, allmählichdurch die Zeit wieder so mit Sandstcin-Theilchen zugefüllt wordenseyn kann, dass die Brüche nicht mehr vorhanden sind, und manjczt mehr Biegungen zu sehen glaubt; oder — was noch wahr-scheinlicher ist — die dünnen Schichten des Sandsteins, der grosseVeränderung erlitten hat, erhielten durch die Hizze , welche dieseVeränderung hervorbrachte, zugleich eine solche Geschmeidigkeit,dass sie sich wirklich bogen und nach der Form der Oberfläche desBasaltes anlegten.“ — In seiner lehrreichen Abhandlung über denSee bei Salzungen sagt Hr. v. Hoff : „Es vereinigen sich noch an-dere Umstände, der Ansicht einiges Gewicht zu geben, dass, wennauch an der Stelle des See’s gerade nicht der Krater eines eigent-lichen Vulkans bestanden hat, doch eine vulkanische Erhebung da-selbst und deren späteres Einsinken den Trichter des See’s gebildethaben mag. Der See ist von basaltischen Bergen in grossem Halb-kreis umgeben; er liegt genau in der Linie, in welcher von derGehn bis zur Werra eine Reihe basaltischer Ausbrüche — gangar-tiger Ausfüllungen ■— den bunten Sandstein durchbrechen. An allenauf dieser Linie bemerkten Punkten, wo sich Basalt zeigt, liegendie horizontalen Sandstein-Schichten zu beiden Seiten des Basaltesso unverrückt, wie um den Salzunger Sec, und nur ganz nahe anden Rändern des Basaltes bemerkt man Veränderung des Sandsteins,und hie und da einige Verschiebung seiner Schichten. Es scheintmir daher ganz wohl denkbar, dass auch an der Stelle' jenes Sec’s,vielleicht zugleich mit der in einer Linie mit denselben fallenden
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