wir eine kleine entblüssteWand von buntem Sandstein,wo Alles durchgeglüht, gebrannt, aber zugleich sehr zer-sezt erscheint; die noch deutlich wahrnehmbaren Schichte)»zeigen vollkommen Bogen-artige Biegungen, offenbare Folgenerlittener Hebung.
Pflasterkaute.
In der Pflastevliaute bei Marlisuhl unfern Eisenach wur-den die Steinbruch-Arbeiten unter der verständigen Leitungvon Sartorius, bis zu solcher Tiefe geführt, dass man denBasalt deutlich mehr als 50 Fuss unter der Oberfläche desSandsteines beobachten konnte *. Die Verbindungs-Liniebeider Felsarten war wohl entwickelt und die ausserdemwafferechten Schichten des bunten Sandsteines batten
O
mitunter eine vertikale Stellung angenommen : dabei zeigtensie sich nach allen Richtungen zersplittert, gebleicht, erhär-tet u. s. w., wo dieselben vom Basalt berührt worden. Zuden besonders denkwürdigen Thatsachen, die man früherhier beobachtete — denn gegenwärtig trifft man den be-sprochene)» Steinbruch nicht mehr in dem für (ieognostenso anziehenden Zustande — sind namentlich die von Hoffwahrgenommenen zu zählen. Er sah , wie die mächtige ausb unten» Sandstein aufgestiegene basaltische Masse aneiner Stelle seitlich, in der Richtung der Schichten verbrei-tet war und wie der Theil der leztern, welcher unmittelbarüber jener Basalt-Verzweigung seine Stelle einnahm, sichffenau nach deren Endform richtete, indem die ihm zu-gehörigen Lago» nach allen Krümmungen und Windungender basaltischen Oberfläche aufstiegen und sanken **.
*1. Abtheil. S 317 ff.
’ ,: *Magaz. (1er Gesellsch. naturf. Freunde zu Berlin. V. Jahrg. S. 35S ff.und Taf. I, Fig. 2. — »Die Erscheinung dieser Basalt-Masse unterdem Sandstein zu erklären, dürfte es keinen andern Weg geben,