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bare Störungen. Besonders die seltsamen, mitunter höchstverworrenen Windungen des Thon Schiefers, die grosseUnbeständigkeit der Schichten-Neigung, selbst auf beschränk-tem Raume, endlich das regellose Gemenge von Thonschiefei’-und Quarz-Massen, berechtigt zur Annahme wesentlicher Aen-derungen in der ursprünglichen Ordnung der Dinge durchEinfluss sehr mächtiger Trapp-Gänge. Trümmer von Thon-schiefer und Quarz-Bruchstücke sieht man bald in der einen,bald in der andern der genannten Felsarten eingeschlossen.Der Schiefei’, vielleicht noch in gewissem Weichheits-Gi’adeals die Katasti’ophe erfolgte, hat mehr blosse Biegungen er-litten j der Quarz ist zerstückt und der Parallelismus, wel-clier da wahrnehmbar, wo beide Gesteine in dünnen Lagenmit einander wechselnd Auftreten, ist nun stellenweise gänz-lich verschwunden *.
Uessthal unfern Bertrich u. a. O. in der Eifel.
Die Schichten des Grauwacke - Schiefers amTJess- oder Issbache , dicht an der Fahrstasse von Bertrichnach der uns bereits bekannten Falkenlei in der Eifel ** sahich, da wo Basalt-Säulen unmittelbar auf ihnen ruhen, starkgebogen (Taf. IX, Fig. 9); erst in gewisser Entfernungnehmen sie ihre gewohnte Richtung wieder an. Längs dei*ganzen Begrenzungs-Fläche — denn eigentliche Beriihi’unghat nicht statt, so weit Beobachtung möglich war, der Ba-salt bleibt immer, wenn auch nur unbedeutend, entfernt vomGrauwacke-Schiefer — sind die Säulen verschlackt ***. DerSchiefer erscheint etw r as miix’ber, hat aber ausserdem keine,merkbare Aenderungen erlitten. Im ganzen tiefen Thal-Ein-schnitte sieht man Basalt und Thonschiefer mannichfachmit einander veillochten: das lezte Gestein lässt die bedeu-
* Macculloch, west. ist. Vol. II, p. 174. Tab. XI, Fiy. 4.
** I. Abtheil. S. 418 ff.
*** Genau so, wie ich diess von den basaltischen Prismen bemerkte,die am Mont-Redon im Velay auf Dammerde ruhen. (II. Abthcil. S. 6.)