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Allein brachten Basalte nicht überall die Wirkungenhervor, welche wir von Massen die in erhiztem oder flüs-sigem Zustande befindlich, zu erwarten uns berechtigt glau-ben *, so kann diess nicht befremden noch zu Einreden
viele Monate lang dauernde sehr starke Hizze ausgehalten habe.Auf der Arbeits - und Formseite bleiben dagegen , wegen geringerWärme-Leitung der Luft, die Gestellsteine nach aussen völlig un-verändert, wenn auch auf die innere Seite die Hohofen-Gluht vieleMonate hindurch eingewirkt. Man denke sieh nun den Basalt aufdas Grauwacken-Gestein auffliessend, so wird, wegen baldiger Ab-kühlung und um der vielen Feuchtigkeit des Gebirges willen, sicherdie Einwirkung der Hizze nicht von der Art seyn, wie hei Gestcll-steinen wo dieselbe Monate hindurch fortdauerte. Ueberdiess ist dieGrenze, wo Basalt-Kuppen unmittelbar an das Grauwacken-Gcbirgestossen meist mit Erde bedeckt und erst in einiger Entfernung wirdsolches sichtbar, folglich kann um so weniger eine Spur frühererHizze sich zeigen. Wo aber Laven oder Basalte als Strom erschei-nen, sind sie selten von grosser Mächtigkeit. Nach allen Seiten mitLuft umgeben musste bei ihnen schnelle Abkühlung erfolgen, sowie überhaupt Schlackcn-artige Massen eher erstarren, weshalb eineEinwirkung von Hizze um so weniger auf die Unterlage eintretenkonnte, als die Feuchtigkeit derselben sich ihr auch hier desto leich-ter widersezte.“
"Dabei ist zu bedenken, dass manche über solche Erscheinungen vorlie-gende Zeugnisse, welche nicht aus neuester Zeit abstammen, be-sonders wenn sie von Verthcidigern des Neptunismus ausgesprochenworden, sorgsame Erwägung verdienen, ehe man denselben unbe-dingt Glauben beimisst. Zu Betrachtungen der Art wird man auf-gefordert, wenn man die Aeusserungen Richardson’s ( Transact. oftlie Royal Irish Acad. ; Vol. X, />■ 97 ) vergleicht. Er sagt: in derGegend von Antriin herrschen Basalte und Kalksteine. Ungefähr100 Yards von der Lang Gilbert- Grotte, am östlichen Ende der Kalk-Fagade, eine Meile von Portrush , erscheint eine gewaltige Basalt-Masse mitten zwischen Kalk - Schichten und bei der Berührung mitdenselben ihnen so innig verbunden, dass beide Gesteine ein Gan-zes ausmachen. Auf der Halbinsel Kenbaan unfern Ballycastlefindet sich Basalt mit Kalk auf jede denkbare Weise in Berührung.Kalkstein-Stücke von allen Grössen liegen cingeschlossen in Basalt;auf ähnliche Art werden Basalt-Fragmente von Kalk umhüllt getrof-fen, ja es wechseln Schichten von Basalt und von Kalk. Die Be-rührungs-Verhältnisse beider Felsarten gestatten die genaueste Un-tersuchung ; sie sind stets höchst scharf geschieden und ohne die
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